Genthin (mfe) l 20 Jahre gibt es das Jugendhaus Thomas Morus in Genthin. Aus diesem Anlass wird am Dienstag, 21. Januar ein kleiner Empfang veranstaltet. Neben den geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Partnereinrichtungen, freut sich das Team der Einrichtung auch über den Besuch interessierter Bürger.

"Die Türen sind für alle, die an diesem Tag vorbeschauen möchten offen", verrät Einrichtungsleiter Bernd Neumann. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr können die Besucher dann auch einen Blick auf die kleine Ausstellung mit Höhepunkten aus 20 Jahren offener Jugendarbeit werfen.

Das Morushaus hat eine lange Geschichte. Bis zur NS-Zeit war es eine katholische Schule und wurde nach dem Krieg ein Kindergarten. Nach der Wende stellte es die Gemeinde für die offene Kinder- und Jugendarbeit zur Verfügung. Heute steht die Einrichtung unter der Trägerschaft der katholischen St. Marien-Gemeinde. Das Angebot des Jugendhauses für die zwölf bis 18-jährigen Besucher umfasst Nachhilfestunden in Fremdsprachen, PC- und Backkurse sowie Spielenachmittage.

"Wir wollen uns aber gar nicht auf die Arbeit im Haus beschränken", sagt Neumann. Auch außerhalb seien die Mitarbeiter präsent. Etwa bei Veranstaltungen wie dem Rathausfest auf dem Marktplatz oder mit eigenen Teams bei den Mitternachts-Fußballturnieren des Also-Projektes.