Genthin (spö) l Die noch aus den 1930er Jahren stammende Asbestleitung (Eternit) in der Friedhofstraße wird jetzt im Zuge des Sanierungskonzeptes des TAV (Trink- und Abwasserverband) Genthin ersetzt.

Laut TAV wird im Bereich zwischen der Karower Straße und dem Bahnübergang auf einer Länge von zirka 250 Metern eine Leitung aus Polyethylen DN 80 (Nennweite in Millimeter) und im Bereich ab dem Bahnübergang bis Höhe Haupteingang Friedhof eine Leitung ebenfalls aus Polyethylen der Größe DN 50 verlegt. Die neue Leitung wird in die vorhandene Eternit-Leitung eingezogen. In diesem Zuge werden die alten Hausanschlussleitungen, zwölf Stück, ebenfalls erneuert. Die bauausführende Firma, die Buchheister Straßen- und Tiefbau GmbH Genthin, wird bereits in der kommenden Woche, am Dienstag, ihre Tätigkeit aufnehmen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni.

Damit seien, heißt es in einer Pressemitteilung des TAV, bis auf einen Abschnitt von zirka 200 Metern in der Zillestraße, einen Abschnitt von zirka 300 Metern in der Rathenower Heerstraße und einer Strecke von zirka zwei Kilometern bis Genthin-Wald alle Leitungen aus den 30er Jahren einschließlich der Hausanschlüsse erneuert.

Der TAV Genthin bemühe sich darum, hieß es, die Strecke bis Genthin-Wald und darüber hinaus eventuell bis Jerichow mit dem von den Mitgliedsgemeinden, der Stadt Genthin und der Stadt Jerichow und der Landesstraßenbaubehörde geplanten Radwegebau zu koordinieren. Die Trasse des geplanten Radweges stelle auch eine ideale Trasse für eine zu erneuernde Trinkwasserleitung dar.

Zurzeit liefen die Abstimmungen zwischen den beteiligten Partnern.