Genthin (mfe) l Mit zwei Veranstaltungen wird die in der vergangenen Woche gestartete Ausstellung "Traditionell weltoffen? Multikulturelle Perspektiven Sachsen-Anhalt" begleitet. Am Dienstag, 20. Mai, um 16 Uhr erfolgt im Kreishaus die Übergabe der Zeitzeugenberichte des Projektes "Zeitensprünge" an den Bürgermeister der Stadt Genthin. Am Mittwoch, 21. Mai, um 17 Uhr, hält in der Ausstellung im Kreishaus Horst Thüne-Schoenborn vom Hugenottenkabinett in Burg einen Vortrag mit dem Titel "Einwanderung zwischen Hoffnung und Realität - Hugenotten in Burg und Umgebung". Die Ausstellungstafeln sind im Erdgeschoss und in der 1. Etage des Kreishauses in der Brandenburger Straße 100 in Genthin zu sehen. Die 18 Tafeln zeigen bedeutende Persönlichkeiten und Ereignisse vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie schlagen einen Bogen von den Flamen im Fläming über die Integration der Hugenotten, Wallonen und Waldenser bis hin zur heutigen Gesellschaft Sachsen-Anhalts. Gestreift werden dabei auch berühmte Namen wie Otto der Große oder Hermann Blumenau, einem Harzer, der in Brasilien eine Stadt gründete, die seinen Namen trägt. Bis zum 10 Juni ist die Ausstellung in Genthin zu sehen, bevor sie weitergereicht wird.