Kleinwusterwitz l Viele Besucher zog am Sonnabend das Frühlingsfest auf das Gelände rund um die Schinkelkirche in Kleinwusterwitz. Der Nachmittag begann mit einer Andacht, die der Posaunenchor Stremme musikalisch gestaltete. Pfarrer Johannes Möcker sprach zwischen den geistlichen und klassischen Melodien einige Worte.

Beim gemütlichen Kaffeetrinken auf dem Festplatz wurde in lockerer Runde über schon Erreichtes und die noch zu meisternden Aufgaben des Fördervereins Schinkelkirche Kleinwusterwitz Auskunft gegeben. "Mit dem ersten Abschnitt der Rekonstruktion und der Werterhaltung wurde schon ein ganzes Stück Arbeit geleistet", zog die Vorsitzende des Fördervereins, Heike Staschull, eine kurze Bilanz.

"Unter anderem sind in den vergangenen Jahren das Dach und das Mauerwerk saniert worden." In einem ersten Bauabschnitt wurden darüber hinaus die Außenfassade und Fenster erneuert. Diese Maßnahme umfasste ein Finanzvolumen von 190 000 Euro. Das Geld kam unter anderem aus der Leaderförderung, einem speziellen Finanzierungsprogramm der Europäischen Union, mit dem insbesondere Aktivitäten im ländlichen Raum gefördert werden. Dafür hatte der Förderverein eine finanzielle Eigenleistungen erbringen müssen. Diese kamen vom Kirchenkreis Elbe-Fläming sowie aus einem Benefizkonzert mit Startrompeter Ludwig Güttler im Brandenburger Dom.

In diesem Jahr steht erneut ein Benefizkonzert mit den Musikern Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis (Orgel) an. "Auch diesmal sollen die Erlöse der Schinkelkirche zugute kommen", erläutert Heike Staschull. Am 6. September ist die Veranstaltung zu Gunsten der weiteren Sanierung der Schinkelkirche geplant.

"Wir haben eine Zusage für die St. Katharinenkirche in Brandenburg, die für diesen Anlass optimal geeignet ist", kann Heike Staschull verkünden. "Wir sind sehr glücklich, dass die beiden Künstler sich nochmals bereit erklärt haben, für uns zu musizieren. Somit können wir die Finanzierung des zweiten Bauabschnittes gewährleisten."

Im Zuge dieses Bauabschnittes sollen voraussichtlich die Wand- und Deckenmalereien erneuert werden. Ortsbürgermeister Jürgen Staschull ist zuversichtlich, dass ab 2015 der zweite Abschnitt der Rekonstruktion der Schinkelkirche in Angriff genommen werden kann. Es soll im Zuge der Maßnahmen auch eine Heizungsmöglichkeit gefunden werden, die die Nutzung der Kirche über das ganze Jahr erlaubt.

Auf den Kleinwusterwitzer Förderverein und seine Mitglieder wartet damit noch viel Arbeit. Am Rande des Frühlingsfestes wurde natürlich auch über die nächsten Veranstaltungen informiert. Auch dabei liegen attraktive Termine an, wie zum Beispiel das Kinderfest am 1. Juni mit vielen Überraschungen für die Jüngsten oder das Konzert am 4. Juni mit Peter Orloff und dem Schwarzmeer Kosaken-Chor.

Weitere Termine sind auf der Hommage www.foerderverein-schinkelkirche-Kleinwusterwitz.de zu finden.

 

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