Die jüngsten Reiter haben die meisten Zuschauer, das war auch am vergangenen Wochenende in Hohenseeden so, zumal die Kinder in bunten Kostümen auftraten. Bei herrlichem Wetter war das Reiterfest eine rundum gelungene Veranstaltung.

Hohenseeden l Trotz der fantasievollen Kostüme steht auch bei den Führzügel-Kindern das sportliche Können an erster Stelle. Für die meisten ist aber schon das Dabeisein ein besonderes Erlebnis, ist es doch das erste Mal, dass sich die Reiterkinder öffentlich in einem Wettbewerb präsentieren.

Während des Wettbewerbs wurde ringsum schon der Parcour fürs M-Sprigen aufgebaut, da konnte manches Kind auf seinem Pony kaum über die Stangen schauen. Eindrucksvoller lässt sich nicht darstellen, wie weit der Weg eines Reitanfängers bis zu den "Großen" ist. Aber wer Talent, Ausdauer und die Möglichkeiten hat, kann es tatsächlich schon in etwa einem Jahrzehnt schaffen, meist dauert es aber länger, um so weit zu kommen. Wer nicht springen mag, kann es auch in der Dressur schaffen: Nach dem Führzügelwettbewerb präsentierten sich Sieger und Platzierte der M-Dressur auf dem Hauptplatz. Dritte wurde die erst 14-jährige Anna Schlöffel vom Wörmlitzer Sportverein.

 

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