Burg. "Die Karten gelegt", wie künftig die Führungskräfte zusammen arbeiten wollen, nannte Walter Metscher, Kreisbrandmeister des Jerichower Landes, das Hauptanliegen der ersten Dienstberatung der Feuerwehr des Jerichower Landes in diesem Jahr.

An einem Tisch kamen dazu der Kreisbrandmeister, seine Stellvertreter und Abschnittsleiter sowie alle Stadt- und Gemeindewehrleiter zusammen.

Erstes Anliegen, das Walter Metscher am Herzen lag, war die künftige Gestaltung der Dienstberatungen. "Wir wollen nicht nur im Feuerwehrtechnischen Zentrum tagen, sondern uns in den Feuerwehren vor Ort treffen", so Metscher. Das Anliegen dahinter: "Dadurch sollen alle Führungskräfte auch die kleinste Wehr kennenlernen. Außerdem sollen so auf dem kürzesten Dienstweg Probleme angesprochen und hoffentlich auch behoben werden." Die ansässigen Wehrleiter sollen die Chance gleichzeitig nutzen, ihre Wehr vorzustellen und neben den Sorgen auch Neuerungen, Ideen und Pläne aufzuzeigen.

In der großen Runde aus Kreisbrandmeister, Abschnittsleitern sowie Stadt- und Gemeindewehrleitern, wie es Montagabend der Fall war, werden sich die Wehrleiter zweimal im Jahr treffen. "Kurzfristig können aber auch Zusammenkünfte einberufen werden, wenn außergewöhnliche Situationen eintreten, wie jetzt das Hochwasser", räumte Metscher ein. Zusätzlich stehen noch mindestens vier Treffen jährlich mit den Abschnittsleitern und deren Stadt- und Gemeindewehrleitern auf dem Plan.

Ein weiterer Punkt, der bei der ersten Dienstberatung besprochen wurde und gleichzeitig auch eine Neuerung darstellt, ist der Umgang mit dem Thema Ausbildung. "Zukünftig sollen alle Wehren am Anfang des Jahres den Kreisführungskräften einen ausgearbeiteten Plan aushändigen, auf dem Termine und Themen der Ausbildung festgehalten sind", erklärte Metscher. In der Vergangenheit soll die Ausbildung in manchen Wehren etwas sträflich behandelt worden sein. Mit dem einzureichenden Plan soll dem entgegen gewirkt werden.