Jerichow l Die Hochzeit ist für Susan und Christoph Erbs nur das Tüpfelchen auf dem i gewesen. Der große Beweis der Liebe zueinander heißt Rubia Moira und ist sieben Monate alt. "Moira bedeutet auf Griechisch Schicksal ", erklärte die Braut. Nach der Trauung der Eltern am Sonnabend im Kloster Jerichow wird sie von ihnen liebevoll in Empfang genommen. Die Kleine wurde von der Großmutter vor dem Kloster im Kinderwagen spazieren gefahren. Als das Paar und die Gesellschaft aus dem Kloster tritt, wartet die Kleine müde, aber mit strahlendem Lächeln auf ihre frisch vermählten Eltern.

Dass die Liebe mit Kind und Hochzeit gekrönt werden sollte, ist Christoph und Susan Erbs schnell klar. Das Schicksal lässt grüßen: "Ich wusste sofort, dass er der Richtige ist", sagt Susan Erbs, geborene Großmann. Das Datum, das den Beginn dieser Liebesgeschichte ausmacht, hat die 26-Jährige genau im Kopf. Seit dem 26. Februar 2012 sind die beiden ein Paar. Kennengelernt haben sich sie sich in der Disko "Gleis 1" in Genthin, wo der Roßdorfer Christoph Erbs Susan angesprochen hat.

Die Genthinerin, die vor der Elternzeit in Niedersachsen als Lehrerin arbeitete, bekommt anderthalb Jahre später einen Hochzeitsantrag von ihrem Liebsten. "Auf einem Banner hinter einem Flugzeug war der Antrag zu lesen", erzählt die Braut. Der Banner mit dem Antrag ziert jetzt Roßdorf. Auch an dieses schicksalhafte Datum der "großen" Frage erinnert sie sich haargenau: "Das war am 2. August." Knapp ein Jahr später stehen die Lehrerin und der selbstständige Bauleiter mit ihrer Tochter im Kloster Jerichow und besiegeln ihre Liebe mit dem kleinen schicksalhaften Wörtchen "Ja".

Bilder