Parey l Einmal im Monat wird Geburtstag gefeiert im Pareyer Seniorenclub. Irgendwer hat schließlich immer. Und seit es seit einiger Zeit "klare Regeln" gibt für die Feiern, geht alles viel entspannter. Das findet nicht nur Club-Chefin Helma Kalz. "Früher hat jeder etwas ausgegeben, jeder hatte Angst, dass es nicht genug ist, es wurde immer mehr", erinnert sie sich. Nun gibt jeder ein bisschen in die "Geburtstagskasse", und davon werden die Feiern ausgerichtet.

Diesmal waren Anneliese Petschauer (75) und Thea Jähne (81) die Geburtstagskinder. Sie hatten neben ihren Clubfreundinnen auch noch zwei weitere Gäste: Ortsbürgermeisterin Nicole Golz und Stellvertreterin Cora Schröder. Die beiden, die seit dem Sommer neu im Amt sind, einmal einzuladen und so einen guten Kontakt aufrecht zu erhalten, das war den Clubmitgliedern wichtig. Dankeschön sagen wollten sie auch: "Wir haben vom Ortschaftsrat einen Zuschuss bekommen", freut sich Helma Kalz.

Das hilft, auch kleine Höhepunkte finanzieren zu können. Weite Fahrten werde eh nicht mehr unternommen, weil es für viele schon zu anstrengend ist. Aber zum Beispiel bis Roßdorf - das geht noch. Dort waren sie kürzlich mit dem Bus zum Mittagessen im "Lehnshof" und haben ihr Herbstfest gefeiert. "Das hat allen so gut gefallen, das machen wir nächstes Jahr wieder", sagt Helma Kalz. Von den 26 Clubmitgliedern sind immerhin 20 mitgefahren. Jetzt bei der Geburtstagsfeier haben sogar nur drei gefehlt.

Neue Mitglieder seien jederzeit willkommen. Treff ist nach wie vor jeden Mittwoch, und zusätzlich treffen sich jeden Donnerstag die Kartenspieler. Diese geselligen Stunden sind allen sehr wichtig. Sie lenken ab von eigenen Sorgen. Hier kann jeder fröhlich sein.

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