Die Johanniter-Kitas "Elbschlümpfe" Derben und "Am Eulenwäldchen" Güsen hatten am Freitag zu Martinsfest und Laternenumzügen eingeladen. In beiden Orten wurden die Veranstaltungen wieder zu herbstlichen Höhepunkten mit großer Beteiligung und geselligem Abschluss am Lagerfeuer.

Derben/Güsen l Die Derbener Kita-Kinder hatten große Bilder zur Martinsgeschichte gemalt. Die zeigten sie nun, während sie in der Kirche das Lied vom heiligen Martin sangen, der mit einem Bettler seinen Mantel teilt. Martinshörnchen zum Teilen hatten sie zuvor auch schon im Kindergarten gebacken. Die wurden gegessen, bevor der Umzug zur Kita startete. Kita-Leiterin Manuela Deicke hat auch noch eine Geschichte vorgelesen, in der es darum ging, kein Kind wegen einer "ollen" Laterne zu verspotten, weil sich die Eltern keine teure neue leisten können, sondern auch die Freude an den leuchteten Laternen zu teilen.

In Güsen war auf dem Marktplatz Treff zum Laternenumzug. Hier wurde zunächst gesungen, und dann sorgte das Pareyer Schalmeienorchester für die musikalische Begleitung. In beiden Orten war der Platz vor der jeweiligen Kita Ziel des Umzuges. Hier wurden mit den Fackeln, die die Mitglieder der Jugendfeuerwehren und einige Kinder getragen hatten, Lagerfeuer entzündet. Die Feuerwehren haben die Umzüge abgesichert - und nun auch wieder die Polizei. Regionalbereichsbeamter Frank Lorenz war erst in Derben, dann in Güsen dabei.

In Derben begrüßten lustige Kürbisgesichter die Gäste vor der Kita. Die großen Kürbisse waren Geschenke, und der Inhalt wurde auch verwertet: "Oma Lüde" hatte leckere Kürbissuppe davon gekocht, die alle probieren konnten.

   

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