Tucheim l Zur traditionellen Rentnerweihnachtsfeier hatten die Ortsgruppe der Volkssolidarität und der Ortschaftsrat Tucheim in die Gaststätte "Zum Fiener" eingeladen. Rund 50 Senioren waren der Einladung gefolgt und wurden von der Ortsgruppenvorsitzenden Hannelore Neumann begrüßt.

Helmer Rawolle, stellvertretender Ortsbürgermeister, überreichte Hannelore Neumann den symbolischen Scheck in Höhe von 300 Euro für die Ausgestaltung der Rentnerweihnachtsfeier. Mädchen und Jungen der Tucheimer Kindertagesstätte "Spatzenhausen" trugen ein kleines Programm vor. Anschließend erhielten sie von Weihnachtsmann und Weihnachtskind kleine Geschenke.

"Wir können stolz auf unsere Gemeinde sein. Alle Straßen sind mit guten Gehwegen ausgebaut und mit Rollator befahrbar. Wir haben einen Kindergarten und eine Schule", machte Helmer Rawolle deutlich. Dazu kommen eine Kaufhalle, ein Blumenladen, ein Grünes Warenhaus und ein Bäcker. In diesem Jahr wurden 18 Tucheimer Kinder geboren, so der stellvertretende Ortsbürgermeister weiter. "Wir als Bürger der Gemeinde entscheiden auch, ob das so bleiben kann. In Tucheim einkaufen ist auch Solidarität. Denn wenn diese Einrichtungen weg sind, wissen wir erst, was fehlt. Andere Orte beneiden uns um diese Vielfalt."

Aber auch in Sachen Handwerker, so Helmer Rawolle weiter, könnten die Tucheimer stolz sein. Verschiedene Gewerke haben in Tucheim ihren Sitz. "Wir haben zwei Ärzte, die für unsere Gesundheit sorgen, und das ist besonders für uns Rentner wichtig und bequem", so der Rentner Helmer Rawolle. Und nicht zu vergessen und zu unterschätzen seien auch die beiden Bankfilialen und die beiden Gaststätten.

Nicht verstehen kann Helmer Rawolle, dass viele Tucheimer beklagen, dass im Ort nicht viel los ist. Seine Auflistung von Veranstaltungen des zurückliegenden halben Jahres bewies das Gegenteil. Dazu kommen noch Aktivitäten des Jugendclubs, des Heimatvereins und des Lesezirkels.

Im kommenden Jahr, so informierte Helmer Rawolle, die Senioren, feiert Tucheim vom 12. bis 14. Juni sein 1050-jähriges Bestehen. Organisatoren sind der Heimatverein und der Ortschaftsrat. Im Rahmen der Flurneuordnung wird im kommenden Jahr der Weg zwischen Königsroder Hof und Karow neu gebaut. Helmer Rawolle: "In den nächsten Jahren werden insgesamt 37 Kilometer Wirtschaftswege ausgebaut."

Mit einem gemeinsamen Abendessen klang die Traditionsveranstaltung in der Gaststätte aus.