Gleich viermal gab es bei der 14. Elbtalschau des Rassegeflügelzuchtvereins "Ferchland und Umgebung 2000" die Bestnote von 383 Punkten, dreimal bei Mitgliedern aus dem Verein. Die besten Einzelwertungen entschieden, dass diesmal Andreas Sens den "Horst-Katerbaum-Gedächtnispokal" erhielt.

Ferchland l Mit 370 Tieren wurde zwar der Vorjahresrekord von über 400 nicht wieder erreicht, aber angesichts der aktuellen Situation waren die Gastgeber "nach Wochen der Angst, ob wir diese Schau aufgrund der Vogelgrippe überhaupt durchführen können", wie Vereinsvorsitzender Andreas Klemm sagte, sehr zufrieden. 370 Tiere waren von 41 Ausstellern aus 14 Vereinen für die Schau gemeldet worden. Vier Jungzüchter gehörten dazu. Leer geblieben sind nur fünf Käfige.

Bewertet wurden die Tiere von den Preisrichtern Joachim Ackermann (Lindtorf), Lothar Busse (Magdeburg), Lutz Israel (Eibau-Walddorf), Wilfried Lattorf (Wittenberge) und Klaus Schepuk (Wanzleben). Die Höchstnote "vorzüglich" wurde zehnmal vergeben, 23-mal "hervorragend" und 276-mal "sehr gut".

Erneut ist die "Elbtalschau" bereits die dritte Schau, die der Verein innerhalb weniger Wochen ausrichtet: Im November organisierte er die Hauptsonderschau der Texanerzüchter mit 755 Tieren in Fienerode und im Dezember die Gruppensonderschau der "Steigerkröpfer" mit 182 Tieren.

Grußworte sprachen Ortsbürgermeister Otto Schmidt und Uwe Balzer, stellvertretender Vorsitzender des Kreisverbands der Geflügelzüchter. Detlef Radke (MdL/CDU), erneut Schirmherr der Ausstellung, brachte aktuell aus dem Landtag die für die Züchter erfreuliche Nachricht mit: "Das Land wird 2015 und 2016 jeweils insgesamt 140 000 Euro zur Unterstützung solcher Tierschauen und Veranstaltungen zur Verfügung stellen!"

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