Genthin/Jerichow (spö) l Der Radwegebau zwischen Genthin und Jerichow (Investitionssumme 1,9 Millionen Euro) soll in den nächsten Wochen in Angriff genommen werden. Derzeit sind die Vorarbeiten, wie das Entfernen von Gehölzen und Wildwuchs, in vollem Gange. Darüber hinaus stellt sich die Frage, was mit dem alten Radweg in Richtung Genthin-Wald wird. Was wird aus dem sogenannten Altbestand? Gemeint ist der altgediente schmale Radweg in Altenplathow in Richtung Genthin-Wald. Was passiert mit ihm, wenn der neue Radweg auf der westlichen Seite der Bundesstraße 107 fertiggestellt sein wird? Übernimmt die Stadt den Radweg mit allen Unterhaltungskonsequenzen oder wird er entsiegelt, also der Natur zurückgegeben? Diese Frage lag den Mitgliedern des Bau- und Vergabeausschusses am Montagabend zur Entscheidung vor. Großen Diskussionsbedarf gab es allerdings mangels Alternativen nicht. Die Ausschussmitlieder stimmten dem Vorschlag der Verwaltung zu, den bisher bestehenden Radweg zwischen der Brettiner Chaussee und der Rathenower Heerstraße entlang der ehemaligen Bahnschienen zu entsiegeln.