Das Touristenzentrum Zabakuck erlebte am Wochenende einen kühlen, teilweise verregneten Saisonauftakt. Die Hoffnung auf einen schönen Sommer ist damit jedoch in keinster Weise geschmälert.

Zabakuck l Dafür, dass es der Wettergott zum Auftakt der Saison in Zabakuck nicht so gut meinte, war im kleinen Dienstzimmer von Bärbel Höschel, Chefin der Einrichtung, nicht viel zu merken. Kurz- und Dauercamper kommen und tragen Anfragen vor, zwischendurch erledigt Bärbel Höschel noch Buchungen.

"Im April haben wir schon Saisonkarten verkauft, die ersten Gutscheine gingen schon im März raus. Wir versuchen wirklich, alles möglich zu machen", sagt die Chefin über eine 15 Hektar-Anlage, zu der der immerhin zehn Hektar große Baggersee gehört. Im vergangenen Jahr erreichte die Einrichtung sehr gute Zahlen bei den Kurzcampern und bei der Auslastung der Bungalows. Da wolle man anknüpfen, machte Höschel deutlich.

Himmelfahrt gab schon einen schönen Vorgeschmack - so könnte es weitergehen, wünscht sich Höschel. Überhaupt halte erfreulicherweise der Trend an, dass viele neue Gäste in Zabakuck begrüßt werden könnten. "Ich glaube, das können wir der Mundpropaganda verdanken." Im Kommen sei auch Angelcamping, auch in dieser Sparte füllt sich ständig die Buchungsliste.

Wie inzwischen fast üblich, wurde auch in diesem Jahr dem Zabakucker Baggersee durch das Gesundheitsamt eine sehr gute Wasserqualität bescheinigt.

Auf der Liste der Investitionen der Einrichtung für die neue Saison standen neben zwei neuen Dächern für Bungalows unter anderem auch neue Bojen. Sie wurden vor einigen Tagen, wie auch die Plattform, von den Rettungsschwimmern der Ortsgruppe der DLRG Genthin angebracht.

Die Rettungsschwimmerinnen Mareike Rathge, Clara Werner und Lisa Stichowski waren am Wochenende die ersten der Ortsgruppe der DLRG, die in dieser Saison Dienst zu schieben hatten. Das Damentrio trotzte dem schlechten Wetter mit guter Laune. "Heute ist nicht viel los. Vermutlich erst zu Pfingsten mit den Ferien wird es hier lebhafter zugehen", sagte Clara Werner. Gleichwohl hatten die Rettungsschwimmerinnen jene kleinen Kinder stets im Auge, die im Strandbereich mit Begeisterung Kleckerburgen bauten.

Selbst in den Baggersee zu steigen, war für die jungen Rettungsschwimmerinnen allerdings kein Thema. "Das wäre auch für uns eine Mutprobe", waren sie sich einig. Kein Wunder bei 16 Grad Wassertemperatur. Die Ortsgruppe der DLRG Genthin sichert den Badebetrieb in Zabakuck seit der Wende ab. "Wir sind sehr zufrieden, dass uns wie in den vergangenen Jahren durchschnittlich 20 Rettungsschwimmer für diese ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stehen", sagte Elko Bernau von der DLRG-Ortsgruppe.