Halberstadt (je) l "Die Hockende" im Lichtengraben - eine Plastik von Johann-Peter Hinz - bekommt eine Tafel aus Kalkstein mit Angaben zum Kunstwerk. Der Freundeskreis Johann-Peter Hinz hat zum Anbringen der Tafel den Geburtstag des Metallbildhauers gewählt. Am 18. März wäre Johann-Peter Hinz 73 Jahre alt geworden. Viel zu früh war der Ehrenbürger und ehemalige Ratspräsident Halberstadts, Künstler und Freidenker am 11. Februar 2007 verstorben.

Der Freundeskreis möchte die Erinnerung an diesen besonderen Menschen wach halten. Johann-Peter Hinz hat Spuren hinterlassen. So zum Beispiel mit seinen Kunstwerken, die in Halberstadt präsent sind - etwa 15 Arbeiten im Stadtgebiet.

Jedoch besitzen sie keine Angaben über den Künstler, der sie geschaffen hat, noch über den Titel oder die Zeit, in der sie entstanden sind. Hier knüpft der Freundeskreis an und hat sich das Ziel gestellt, für all diese Skulpturen eine Beschilderung zu fertigen. Die Eigentümer der Kunstwerke sind befragt worden und haben ihr Einverständnis gegeben. Manche übernehmen sogar die Kosten für die Tafel.

Eine erste Tafel hat der Freundeskreis im Herbst 2013 an die Plastik "Brüche der Geschichte" im Klosterhof der Burchardikirche angebracht. Gefertigt und montiert hatte sie der Halberstädter Steinbildhauer Daniel Priese, der ebenfalls die Kalksteintafel für "Die Hockende" entworfen und angefertigt hat. Die Tafel wird am Dienstag, dem 18. März, um 17 Uhr an der Plastik "Die Hockende" am Ende des Lichtengrabens Richtung Johannesbrunnen übergeben. Der Johann-Peter-Hinz-Freundeskreis möchte an diesem Tag an den Künstler und seinen Geburtstag erinnern.

Spenden für weitere Tafeln zur Beschriftung der im öffentlichen Raum befindlichen Kunstwerke von Johann-Peter Hinz sind jederzeit willkommen und können auf das Konto 190 111 9080 bei der Harzsparkasse, BLZ 810 520 00, überwiesen werden.