Stadt Osterwieck (mhe) l Die Stadt Osterwieck wird im Zuge der Polizeireform zum 1. September zwei Regionalbereichsbeamte bekommen. Das sind Dietmar Hartwig aus Rhoden und Gerd Lohse aus Wernigerode. Beide sind 55 Jahre alt und stehen im Dienstgrad eines Polizeikommissars. Lohse war bislang im Polizeirevier Harz im Bereich des Verkehrsunfalldienstes tätig, für einige Jahre auch in der Polizeistation Veckenstedt. Hartwig arbeitet bereits seit fast 20 Jahren in der Polizeistation Osterwieck.

Lohse wurde bereits am Freitagabend von Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) in sein neues Amt eingeführt. Der Minister nutzte zugleich eine interne Gesprächsrunde im Osterwiecker Energieberatungszentrum für ein Gespräch mit Vertretern der Elferfraktion des Stadtrates, CDU-Stadtvorsitzendem Peter Eisemann und Bürgermeisterin Ingeborg Wagenführ (Buko). Eingeladen hatte dazu der Landtagsabgeordnete Bernhard Daldrup (CDU). Im Mittelpunkt der Runde stand die Zukunft der Polizeistation Osterwieck. Von dieser Außenstelle des Harzer Polizeireviers aus sollen künftig Beamte rund um die Uhr im Einsatz sein. Innenminister Stahlknecht betonte, dass mit der Einführung der Regionalbereichsbeamten dem vielfach an ihn herangetragenen Wunsch Rechnung getragen werde, dass die "Polizei vor Ort wieder sicht- und fühlbar sein soll".

Bürgermeisterin Wagenführ erklärte auf Anfrage, sie stehe den Veränderungen positiv gegenüber und sehe vor allem in den Regionalbereichsbeamten eine Verbesserung der Polizeipräsenz vor Ort. Sie finde es gut, dass mit Dietmar Hartwig und Gerd Lohse zwei Beamte in Osterwieck eingesetzt werden, die aus der Region kommen. Deren Einsatzpläne würden auch mit dem städtischen Ordnungsamt abgestimmt.