Wernigerode (dl) l Eine 25 Jahre alte Radfahrerin hat einen selbstverschuldeten Unfall in Wernigerode mit viel Glück leicht verletzt überstanden. Laut Polizeisprecher Uwe Becker war die Radlerin am Montag gegen 15.50 Uhr im Dornbergsweg als "Geisterfahrerin" entgegen der regulären Fahrtrichtung auf dem Radweg unterwegs. "Daraufhin geriet die Frau offenbar in den toten Winkel eines Sattelzuges, dessen Fahrer die Einfahrt eines Bauzentrums verlassen wollte." Wie Becker sagte, hatte die Radfahrerin riesengroßes Glück. "Sie wurde nicht vom Sattelzug überrollt, es kam aber zur Kollision des Lkw mit dem Hinterrad des Fahrrades." Die 25-Jährige stürzte, verletzte sich und wurde im Klinikum behandelt.

Uwe Becker appelliert an Radler, grundsätzlich nur den rechtsseitigen, korrekten Radweg zu benutzen und nicht zum Geisterfahrer zu werden. Sonst sei die Gefahr groß, an Grundstücksausfahrten oder Kreuzungen von Autofahrern übersehen zu werden. Gebe es nur einen linksseitigen Radweg, müsse die Straße genutzt werden. Nur wenn es ausdrücklich ausgeschildert sei, dürften Radwege auf der linken Straßenseite benutzt werden.