Der Förderverein Kunstausstellung Johann-Peter Hinz kommt seinem Ziel sichtbar näher, noch in diesem Sommer Werke des verstorbenen Metallgestalters und Stadtratspräsidenten im Herrenhaus des Burchardiklosters auszustellen.

Halberstadt. Der typische Geruch von heißem Metall erfüllt die Luft, feiner Staub liegt auf Stufen, Handläufen, Böden. Thomas Neuber-Blanke stellt das Schleifgerät ab, mit dem er die ursprüngliche Bodendielung bearbeitet. Dunkle Eichenbretter und helles Nadelholz treten wieder deutlich hervor, die Muster sind wieder zu erkennen. Der Spezialist arbeitet akribisch. Raum für Raum, die alten Kleberschichten des einst aufgebrachten Linoleums abtragen, Ausbesserungsarbeiten, nach dem Feinschliff dann grob die Fugen reinigen und füllen, dann wird geölt. Bis dahin ist noch viel zu tun. Zwischendurch werden die uralten Heizkörper und -leitungen abmontiert.

"Wir werden die Ausstellungsräume nicht beheizen", erklärt Christof Hallegger beim Rundgang mit Renate Purpus. Die hat einen Scheck in der Tasche. 1000 Euro spenden die Halberstadtwerke für den Förderverein, der das bedeutende künstlerische Schaffen von Johann-Peter Hinz besser bewahrt wissen will.

Im Obergeschoss des Herrenhauses Burchardikloster ist noch viel an Bauarbeiten zu erledigen, parallel wird die Ausstellungskonzeption erarbeitet. Damit im Sommer alles steht.