Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) hat am Mittwoch das Kaliwerk Zielitz besucht. Er folgte einer Einladung des Betriebsrates und der Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie (IG BCE).

Zielitz l Für Hartmut Möllring war es praktisch der Antrittsbesuch bei einem der größten Arbeitgeber im nördlichen Sachsen-Anhalt. Betriebsratsvorsitzender Klaus Krüger und Werkleiter Martin Westphal sowie der Bezirksleiter der IG BCE, Erhard Koppitz, begrüßten den Minister. "Das Kaliwerk Zielitz ist in der Region ein attraktiver Arbeitgeber mit einem hohen gewerkschaft- lichen Organisiertengrad und einem fu¨r die Interessen der Arbeitnehmer gestaltenden Betriebsrat", betonte Erhard Koppitz. Im Fokus des Besuches stand vorrangig die Ausbildung im Kaliwerk Zielitz. Deshalb ging es zunächst in die Lehrwerkstatt für die Elektroniker, später in die Ausbildungswerkstatt für die Industriemechaniker. Mareen Barteit, Mitarbeiterin der Personalentwicklung und Ausbildungsleiter über Tage, Dennis Riechmann konnten berichten, dass derzeit 128 junge Menschen einen Beruf im Kaliwerk Zielitz erlernen. Möllring zeigte sich beeindruckt. "Wir sind froh, dass hier 128 qualifizierte Ausbildungsplätze angeboten werden. Das ist der richtige Weg, damit die Menschen am Standort verbleiben."

Die Auszubildenden nutzten die Möglichkeit, dem Minister Fragen hinsichtlich der zukünftigen Landespolitik besonders im Hochschul- bereich zu stellen. Dieses Thema interessierte unter anderem Niklas Damme, der später einmal Elektrotechnik studieren möchte. Felix Oberschorfheide und Alexander Mai, beide in der Ausbildung zum Elektroniker, erläuterten den Besuchern, die Ansteuerung von Elektromotoren. "Das ist bei den kilometerlangen Bandanlagen in unserem Werk sehr wichtig", betonte Ausbilder Wolfgang Klemt.

Neben vielen Informa- tionen rund um das Thema Ausbildung wurde den hochrangigen Besuchern mit der Ausbildungswerkstatt auch das Herzstück der übertägigen Ausbildung erläutert. Möllring lobte die Qualität, mit der die jungen Leute im Kaliwerk auf ihren späteren Beruf vorbereitet werden. Mit einem abschließenden Gespräch mit Werkleiter Martin Westphal und dem Managementteam des Kaliwerkes endete der Ministerbesuch.