13 Einsätze hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Uhrsleben im Jahr 2013 zu bewältigen. Und einmal mehr hat sich gezeigt, dass die Autobahn 2 Schwerpunkt ihrer Tätigkeit ist. Allein acht Mal musste die Wehr dort zum Einsatz kommen.

Uhrsleben l Ob Lkw- oder Pkw-Brände, Unfälle, Böschungsbrand oder auslaufende Flüssigkeit - die Autobahn (A) 2 bleibt das Sorgenkind Nummer 1 der Freiwilligen Feuerwehr Uhrsleben. Allein zu acht Einsätzen wurden die Frauen und Männer der Uhrsleber Feuerwehr im vergangenen Jahr auf die A2 gerufen.

In seinem Jahresbericht hatte Wehrleiter Sven Brestrich 13 Einsätze aufgelistet und damit einen mehr als im Jahr zuvor. 33 Stunden und 18 Minuten im Einsatz resümierte der Wehrleiter am Freitag zur Jahreshauptversammlung. Das entspricht einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 2,33 Stunden. Die 17 Kameraden, die 2013 zum Einsatz kamen, hatten rund 271 Stunden geleistet.

Das allein ist schon eine stolze Zahl, doch dazu kommen die zahllosen Stunden, die mit Aus- und Weiterbildungen sowie Dienststunden im Gerätehaus noch um ein Vielfaches steigen, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr stets aufrecht erhalten zu können.

Verbandsgemeindewehrleiter Friedbert Kloß nutzte die Gelegenheit, sich bei den Kameraden aus Uhrsleben zu bedanken. Trotz zeitweiliger Engpässe bei der Einsatzstärke aufgrund der Arbeitszeiten und -orte der aktiven Kameraden konnten alle Einsätze abgedeckt werden.

Als Wehrleiter in Ostingersleben hatte Friedbert Kloß so manchen Einsatz gemeinsam mit den Uhrslebern, insbesondere auf der Autobahn, absolviert und weiß um die Schwere und Belastung während dieser ehrenamtlichen Tätigkeit.

"Es ist Verlass auf euch", lobte er die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Uhrsleber auch künftig so eine schlagkräftige Truppe bleiben würden.

Mit 13 Einsätzen schaffte es Mario Hillemann (33 Stunden), bei allen Einsätzen 2013 dabei zu sein, gefolgt von Ronny Wölkerling mit zehn und Christoph Karschunke mit neun Einsätzen.

Neben ihrer Hauptaufgabe, dem Schutz der Bevölkerung, dem Retten, Löschen und Bergen, ist die Uhrsleber Feuerwehr auch aus dem gesellschaftlich-kulturellen Leben des Dorfes nicht wegzudenken.

Uhrsleber Brandschützer sind eine kulturelle Größe im Dorf

Sven Brestrich konnte eine Reihe von Aktivitäten aufzählen, bei denen die Brandschützer eine nicht unwesentliche Rolle übernommen hatten.

Unter ihrer Regie fand im Februar eine Winterwanderung mit immerhin 58 Teilnehmern statt. Statt des Osterfeuers gab es wegen schlechten Wetters zu Ostern ein Maifeuer, nachdem am Vorabend des 1. Mai der Maibaum im Ort aufgestellt worden war. Dem geselligen Beisammensein am 1. Mai folgten einige Wettkämpfe in Groppendorf, Altenhausen, Ivenrode und Eimersleben, bei denen die Uhrsleber mehr oder weniger erfolgreich teilnahmen.

Feuerwehrinterner Höhepunkt wurde der Tagesausflug im Juni, der in die Hansestadt Hamburg führte.

Bei der Volkssolidarität konnte die Feuerwehr mit einem Vortrag Einblick in ihr verantwortungsvolles Ehrenamt geben und über die Rettungskarte sprechen. Viele der Senioren bestellten sich die Rettungskarte für ihren Pkw im Anschluss bei Mario Hillemann. Diese Karte kann im Notfall wichtige Informationen liefern.

Gut angenommen von den Uhrslebern und Gästen wurde der traditionelle Tag der offenen Tür am 3. Oktober. Im Gerätehaus gab es nicht nur Blasmusik der Schalmeienkapelle aus Erxleben, sondern auch die obligatorischen Ehrungen und Beförderungen von Kameraden.

Beim Martinsumzug und Sommerfest der Kindertagesstätte "Die kleinen Strolche" sorgte die Feuerwehr für Unterhaltung und das leibliche Wohl.

An dieser Stelle war es dem Wehrleiter ein wichtiges Anliegen, seinem Versorgungsteam und damit insbesondere den Frauen der Feuerwehr ein dickes Dankeschön zu sagen. Ohne deren fleißige Organisa-tion und Einsatzbereitschaft ließe sich so manche Veranstaltung längst nicht so gut über die Bühne bringen.

Jugendwart René Sommermeyer und Kinderfeuerwehr-Betreuerin Nadine Paul blickten in ihren Rechenschaftsberichten auf die Arbeit mit dem Nachwuchs, der sich in Uhrsleben erfolgreich eta- blieren konnte. Sieben Jugendliche können auf den Grundlehrgang der Feuerwehr vorbereitet werden, die vier Kinder der jüngsten Truppe, der "Uhrsleber Glühwürmchen" werden von Nadine Paul und Katharina Sommermeyer spielerisch an die Arbeit der Brandschützer herangeführt.