Die Mitgliederzahl wächst genauso wie die Markgrafengruppe. Der Bürgerverein Weferlingen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Zielstrebig wird Geld gesammelt, um das Mausoleum restaurieren zu können. Und der Verein hat jetzt auch eine eigene Homepage.

Weferlingen (aro) l Von anfangs 37 hat sich die Mitgliederzahl des Bürgervereins im Laufe des vergangenen Jahres auf 42 erhöht, stellte Gerald Wolters, der Vorsitzende des Bürgervereins Weferlingen, an den Anfang seines Rechenschaftsberichts. Ebenso positiv war die ganze Jahresbilanz. Der Bürgerverein hat das Jahr über zahlreiche Veranstaltungen organisiert und viele Freizeitstunden für die Öffnung des Heimat- und Apothekenmuseums sowie des Aussichtsturms und den Ausbau des Dachbodens im Museum investiert. Mehr als 530 Stunden waren dabei zusammengekommen.

Der Einsatz hat sich ausgezahlt. Die Puppentheater- aufführung, das Schul- und Markgrafenfest, das gemeinsam mit der Grundschule ausgerichtet wurde, der Tag des offenen Denkmals und manches mehr waren sehr gut besucht. Allein im Museum wurden 932 Be- sucher gezählt. Geöffnet waren Museum und Aussichtsturm von März bis Oktober an zwei Sonntagen im Monat. Am 23. März beginnt die neue Saison mit einer Ausstellungseröffnung. Gezeigt werden Schwarz-weiß-Fotografien, die Joachim Hoeft in den 1980er Jahren in Weferlingen aufgenommen hat. Zu sehen sind durchweg Menschen, viele werden sich auf den Fotos wiedererkennen. Museum und "Grauer Harm" werden dann wieder an jedem ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Auch die Ausstellung über den in Weferlingen geborenen Maler Max Peiffer Watenpuhl in der evangelischen Lambertikirche wird wieder zur selben Zeit geöffnet, ergänzte Rosemarie Bergk. Diese Abstimmungen hätten sich auch im vergangenen Jahr bewährt.

Auch mit der Veranstaltungsreihe "Tee und Tratsch" wird es weitergehen. Fünfmal wurde 2013 dazu eingeladen. Der nächste heimatgeschichtliche Abend in der Bibliothek und Tourist-Information steht noch in dieser Woche auf dem Programm. Günter Riedel aus Rätzlingen wird am Donnerstag um 18.30 Uhr über das ländliche Leben um 1810 erzählen.

Die größten Veranstaltungen in diesem Jahr sind das Markgrafenfest am 13. Juli, der Tag des offenen Denkmals am 14. September und die Enthüllung des Gedenksteins für den Forstmann und Insektenforscher am 5. Oktober.

Größtes Vorhaben ist weiter die Sanierung des Mausoleums des Markgrafen Friedrich Christian von Kulmbach-Bayreuth. Dafür wird sehr viel Geld gebraucht. Die genaue Summe steht jedoch noch nicht fest. Mittel, die von Spenden für die Stufen im Aussichtsturm zusammengekommen sind, fließen in dieses Vorhaben. 138 Stufen und 11 Podeste sind bereits vergeben. Nur zwölf Stufen und drei Podeste sind noch nicht "verkauft". Dafür hofft der Verein noch auf Spender. Das obere Podest soll versteigert werden. Die Gebote können ab dem 23. März abgegeben werden.

Der Bürgerverein setzt zudem darauf, weiter die Geschichte der Familie der Markgrafen in ihrer Weferlinger Zeit und ihre Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes zu erforschen. Mitglieder des Vereins verkörpern die Markgrafenfamilie, die sich zu verschiedenen Veranstaltungen präsentieren.

Auf der Homepage des Vereins wird der Bürgerverein jetzt noch mehr über seinen Vorhaben informieren unter www.buergerverein-weferlingen.de