Velsdorf ist seit Jahrzehnten in der Region als Hochburg der Geselligkeit bekannt. Einen viertägigen Partymarathon mit vielen sportlichen Wettbewerben, mit besonderen Löschangriffen der Feuerwehren und Ehrungen für engagierte Leute des Ortes hat es anlässlich der Calvörder Festtage im kleinen Ort gegeben.

Velsdorf l "Dass die Vereine in Velsdorf und Mannhausen sowie auch in der Gemeinde Calvörde zusammenhalten, das ist aller Ehren wert. Ihr seid stark", schwärmte Ralf Geisthardt, Präsident des Kreissportbundes Börde, bei der Festveranstaltung. Es gab gleich zwei Gründe, die Calvörder Festtage in diesem Jahr in Velsdorf zu feiern. Das war zum einen der 55. Geburtstag der Sportgemeinschaft (SG) Velsdorf-Mannhausen und zum anderen das 140-jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Velsdorf.

"Es sind die fünften Festtage unserer dörflichen Gemeinschaft. Es sind Tage, die darauf ausgerichtet sind, dass Menschen aus allen Ortsteilen sich näherkommen und sich kennenlernen", erklärte Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliep- hake (CDU). Beide Jubilare hätten ganz unterschiedliche Anliegen und Ziele. "Aber beide Geburtstagskinder haben die freiwillige Arbeit im Ehrenamt gemeinsam", stellte Schliephake fest und bedankte sich beim Verein und bei der Feuerwehr für deren Engagement.

Einen Rückblick über die Geschichte und die Arbeit der Feuerwehr gab Velsdorfs Wehrleiter Maik Bröckel. "Wichtig ist, dass wir alle an einem Stang ziehen, denn einer allein kann eine Wehr nicht leiten", appellierte Bröckel und lobte seine einsatzbereite Truppe.

Sportvereinsvorsitzender Siegfried Dörheit blickte auf die Höhen und Tiefen der Sportgemeinschaft zurück. "Ein Jubiläum ist ein Beweis der Treue. Diese Treue haben uns viele Sportlerinnen und Sportler über Jahrzehnte gehalten", sagte Dörheit und betonte: "Wir sind ein Sportverein, der sich sehen lassen kann."

Glückwünsche an den Sportverein sowie Ehrengaben und eine Urkunde an die Wehr überbrachte Frank Alvermann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. Als Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung schenkte Andreas Wolter, stellvertretender Verbandsgemeindewehrleiter, den Brandschützern einen Ehrenteller. Das ortsansässige Schützenvolk, das an diesem Abend die Jubilare und ihre Gäste bewirtete, verteilte Geschenke. Lobesworte und Blumen gab es anschließend für viele engagierte Vereinsmitglieder und für treue Brandschützer.

Zu den Chancen, sich beim Fest näher kennenzulernen, gehörte das Fußballturnier um den Bürgermeisterpokal. Acht Mannschaften aus sieben Ortsteilen der Gemeinde Calvörde kämpften nicht nur um die Trophäe, sondern vor allem mit vollem Körpereinsatz um Ruhm und Ehre. Angefeuert wurden die Mannschaften von ihren angereisten Fans. Während der Gastgeber das Schlusslicht hielt, eroberten die Nachbarn aus Mannhausen den Siegertitel. Bürgermeister Schliephake überreichte den großen Pott. Auf den zweiten Platz hatte sich das Team Calvörde I gekämpft. Auf Platz drei spielten sich die Zobbenitzer. Dicht gefolgt von den Teams aus Klüden, Calvörde II, Wegenstedt, Wieglitz und Velsdorf.

Pokale gab es auch für die drei sportlichsten Familien. Insgesamt 23 Familienteams hatten die Herausforderung angenommen. Claudia Klengler und Paula Seinecke siegten. Vizemeister wurde Familie Garche/Krause. Die Familien Hampel und Schmidt kamen auf den dritten Platz. Beim Volleyballturnier hatten "Tiffy Co." aus Behnsdorf die Nasen vorn, dicht gefolgt vom Männer-Team und von der Frauen-Mannschaft, beide aus Calvörde.

   

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