Fast 170 geschaffte, aber glückliche Läufer passierten am Sonnabend nach einem Zwölf-Kilometer-Erlebnislauf über die Rückstandshalde des Kaliwerkes Zielitz die Ziellinie. Viele Helfer hatten das Spektakel umsichtig vorbereitet.

Zielitz l Als Sieger Jörg Friese nach gut 46 Minuten durch das Ziel stürmte, hatte mancher Teilnehmer gerade erst das Haldenplateau erreicht. Doch die sportliche Leistung steht beim Kalimandscharo-Lauf nicht so sehr im Mittelpunkt. "Es ist einfach ein schönes Gefühl, über Salz zu laufen und dabei das herrliche Panorama zu genießen", schwärmte Heiko Björn aus Magdeburg. Viele Teilnehmer nahmen sich auch die Zeit, unterwegs Fotos zu schießen.

Die Veranstalter um das Organisatorenteam mit Uwe Dietzmeyer, Sandra Ladebeck Nicole Jakob und der ehemaligen Crossweltmeisterin Petra Schultz hatten sich wieder viel Mühe gegeben, um eine hervorragende Laufveranstaltung auf die Beine zu stellen. Dabei hatten sie zahlreiche Helfer. Angefangen von Mitarbeitern des Kaliwerkes, die die Strecke präparierten, über Kameraden der Werkfeuerwehr, die sich um die Absperrungen und um die Sicherheit der Teilnehmer kümmerten, die Mitglieder des Bergmannsvereins, die als Streckenposten fungierten, bis hin zu den Volleyballerinnen von Eintracht Loitsche/Zielitz, die den Läufern an einem Verpflegungsstand Getränke reichten. Thomas Thiel und Jens Bischoff begleiteten das Feld auf dem Mountainbike.

Die Schricker Schützen gaben mit einem Salut den Startschuss. Das Team des Schwimmbades um Schwimmmeister Thomas Metje bekam von den Läufern sehr viel Lob.

Werkleiter Martin Westphal hatte am Start alle Teilnehmer begrüßt. Er versprach, dass es auch im kommenden Jahr einen Kalimandscharo-Lauf geben wird. "Das wird vermutlich am 20. Juni sein", kündigte Uwe Dietzmeyer an, der als Schlussläufer fungierte.

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