Weferlingen l Mit der Verkehrspuppenbühne aus Magdeburg hat in diesem Jahr der Tag der Verkehrserziehung auf dem Weferlinger Kindercampus begonnen. "Erstmals haben wir Pech mit dem Wetter", verriet Gabi Jensch, die Leiterin der Kindertagesstätte.

Doch davon ließen sich die Mitarbeiter der Verkehrswacht Oschersleben nicht abschrecken. Kurzerhand wurde ein Teil des eigens aufgebauten Verkehrsgartens in die Mensa des Kindercampus verlegt.

Neben den Weferlinger Kindern waren auch die Mädchen und Jungen aus der Hörsinger Kindertagesstätte "Schölecke-Strolche" gekommen, um dem Programm beizuwohnen.

Nach der Geschichte vom blauen Drachen, der alles blau färbte und damit ein echtes Chaos nicht nur im Straßenverkehr anrichtete, teilten sich die Kinder in mehrere Gruppen auf, um die Stationen zu durchlaufen. Mittlerweile hatten sich auch die Regenschauer verzogen und die Strecke für die Roller- und Kettcar-Fahrer konnte freigegeben werden. Natürlich mussten die Mädchen und Jungen dabei verschiedene Verkehrsregeln beachten. Als Fußgänger fungierten andere Kinder, die mit großer Freude am Zebrastreifen den Verkehr zum Stillstand brachten.

Auf einem Rad konnten die Kinder ihre Reaktionszeit beim Anhalten unter Beweis stellen. Wenn nämlich die Ampel auf Rot sprang, galt es so schnell wie möglich zu bremsen.

Anhand eines Fahrzeuges und einer gelb leuchtenden Plane wurde den Weferlinger Kindergartensteppkes der Tote Winkel am Auto erklärt. Das ist der Winkel, den Autofahrer von ihrem Platz am Steuer nicht einsehen können. Hier ist also Vorsicht, gerade bei Fußgängern und Radfahrern, geboten.

Zum ersten Mal hatten die Mitarbeiter des Verkehrsgartens einen Balancierparcours mitgebracht, auf dem die Kinder ihren Gleichgewichtssinn und ihr Geschick unter Beweis stellen konnten. Manche Hindernisse schwankten (Wippe), andere waren sehr klein (umgekippte Eimer), eng beieinander (Hürden) oder hoch (Schrägtreppe), da musste schon jeder gut aufpassen, um nicht abzurutschen. Aber helfende Hände von den Verkehrswacht-Mitstreitern und Erzieherinnen gab es überall.

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