Calvörde. "Wegen der Kostensteigerungen in dem Stahlpreissektor sollte die vorzeitige Ausschreibung der Steganlage für den Calvörder Sportboothafen so schnell wie möglich erfolgen", sagte Ulrich Schmidt, Mitarbeiter des Bauamtes der Verbandsgemeinde Flechtingen, am Donnerstag-abend bei der Sitzung des Calvörder Gemeinderates.

Der Bootssteg ist eine schwimmende Stahlkonstruktion, die aus mehreren unterschiedlich großen Fingerstegen besteht. Ganz nach Höhe des Wasserstandes im Hafenbecken wird die Steganlage auf der Wasseroberfläche steigen oder sinken. Im Hafen können später 26 unterschiedlich große Sportboote anlegen.

"Die Gewerke zum Hafenbau verschieben sich unter-einander, so dass wir jetzt die Grundlage geschaffen haben, vernünftig und mit gesicherter Finanzierung weiterzubauen", sagte Schmidt und informierte, dass die Baumaßnahme nicht mehr Anfang 2012, sondern erst zum 31. Dezember 2013 beendet sein soll.

"Morgen finden die letzten Abstimmungen zur Ausschreibung mit dem Planungsbüro statt", sagte Schmidt und erklärte: "Als Zeitraum haben wir festgelegt, dass die Leistung vom 1. Mai bis zum 31. August 2011 zu erbringen ist. Damit der betreffende Auftragnehmer so schnell wie möglich anfangen und das Material gleich nach der Auftragsvergabe bestellen kann, sollte auch die entsprechende Ratssitzung zeitnah durchgeführt werden."

Calvördes Bürgermeister Volkmar Schliephake ergänzte: "Wichtig ist, dass die finanzielle Grundlage steht. Wir werden im Februar den Haushalt lesen und sicher auch beschließen, so dass wir die Geschichte damit auch wasserdicht machen."

Bei einer gemeinsamen Sitzung werden sich die Mitglieder der drei Ausschüsse der Mitgliedsgemeinde Calvörde am Donnerstag, dem 24. Februar, um 19 Uhr im Wegen-stedter Bürgerhaus noch einmal zur Vorbereitung der Beschlussfassung des Haushaltes beraten.

Einstimmig gaben bereits am Donnerstagabend die Gemeinderäte grünes Licht für die vorzeitige Ausschreibung zum Bau der Steganlage.