Schüler und Lehrer der Grundschule Weferlingen sind ihrem großen Ziel wieder ein Stück näher. Sie sparen für ein Klavier, denn an der Schule wird gern gesungen, und mit Klavierbegleitung macht es noch viel mehr Spaß.

Weferlingen (aro) l Die Idee, ein Klavier anzuschaffen, hatte Uta Schoppmann, sie ist Lehrerin für Religion, Musik und Deutsch und erst kurze Zeit an der Schule. "Am besten wäre ein digitales Klavier", meint Uta Schoppmann, "das könnte auch von einem Schulgebäude ins andere transportiert werden und so intensiver genutzt werden." In der Weferlinger Grundschule lernen etwa 170 Mädchen und Jungen. Unterrichtet wird in zwei Schulgebäuden.

"Wir hatten beim Lions Club Ohrekreis und beim Lions Club Haldensleben Förderung beantragt, um Geld für das Klavier zusammenzubekommen", erzählt Schulleiterin Sabine Nieber. Der Lions Club Ohrekreis hat der Schule in diesem Jahr 400 Euro zukommen lassen.

Kurz vor Schuljahresende kam Marc Florian Witsch mit einem symbolischen Scheck. Der Weferlinger kommt zwar öfter in die Schule, denn seine Tochter Ann-Sophie lernt hier, diesmal aber hatte er einen anderen Grund. Marc Florian Witsch ist Schatzmeister des Fördervereins vom Lions Club Haldensleben. Die Haldensleber Lions hatten die Bitte der Weferlinger Grundschule mit Interesse gelesen und aus ihrem Fonds 500 Euro bewilligt, berichtet er. Mit dieser Summe sei schon der größte Teil der Kosten beisammen, freut sich Schulleiterin Sabine Nieber. Ein digitales Klavier könnte etwa 1000 bis 1200 Euro kosten, schätzt Uta Schoppmann.

"Wir überlegen jetzt, wo wir noch um Unterstützung bitten können", sagt die Schulleiterin. Schließlich gibt es auch noch ein paar andere Wünsche für Anschaffungen für Arbeitsgemeinschaften wie zum Beispiel ein Puppentheater und Spiele zur Pausengestaltung. Auch die Kulmbach-Bayreuthsche Stiftung wird die Schule weiter unterstützen, und der Förderverein der Schule bemüht sich ebenso zu helfen. Sabine Nieber ist zuversichtlich, dass die Kinder im nächsten Schuljahr mit Klavierbegeleitung singen können, und Uta Schoppmann freut sich schon, wenn sie dann in die Tasten greifen kann, wenn die Mädchen und Jungen fröhliche Lieder anstimmen.