Haldensleben/Ciechanów l Vom 15. bis zum 19. September besuchten wir, der 10. Jahrgang des Professor-Friedrich-Förster-Gymnasiums, das "II Liceum Adam Mickiewicz" in Ciechanów in Polen. Wir hatten uns dazu entschieden, in Gastfamilien zu leben, damit wir die Kultur Polens besser kennenlernen und spüren können. Dadurch, dass wir schon vor unserem Aufenthalt in Polen Kontakt mit unseren Austauschpartnern über Facebook und E-Mail aufgebaut hatten, konnten wir sehr schnell Freundschaft knüpfen.

Wir starteten am Montagmorgen um 7 Uhr in Haldensleben und kamen abends 19 Uhr an der Schule in Ciechanów an. Trotz der anstrengenden Busfahrt waren wir total aufgeregt, als der Bus auf den Schulhof fuhr. Nachdem jeder seinen Austauschpartner gefunden hatte, kleine Geschenke überreicht wurden, gingen wir zu unserer Gastfamilie nach Hause.

Am nächsten Tag besichtigten wir die Schule und hospitierten im Unterricht. Danach besuchten wir die Druckerei der Bauer-Media-Group, in der uns gezeigt wurde, wie Zeitschriften wie zum Beispiel die "Bravo" durch das Tiefdruckverfahren gedruckt und abgepackt werden.

Am Mittwoch ging es in die Hauptstadt Warschau. Den Vormittag verbrachten wir in der Altstadt und in dem Königspalast, was uns sehr beeindruckt hat. Danach hatten wir noch genug Zeit, um in der Innenstadt zu shoppen.

Am letzten Tag unserer kleinen Reise studierten wir morgens in der Schule gemeinsam mit unseren Partnerschülern in kleinen Workshops das Theaterstück "Aschenputtel" ein. Die Präsentation brachte so manchen zum Schmunzeln. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch in der Brauerei in Ciechanów. Viele unserer Schüler erwarben dort ihre kleinen Mitbringsel für zu Hause. Zum Abschluss unseres Aufenthaltes besuchten wir am Abend eine Bowlingbahn mit Disco.

Zwischen den polnischen Schülern und uns herrschte eine angenehme, nette und freundliche Atmosphäre. Am tollsten fanden wir den Ausflug in die Hauptstadt Warschau und den Abschlussabend. Die Stimmung im Allgemeinen war super. Das hing damit zusammen, dass wir den Austausch nutzten, um unseren Horizont zu erweitern und weil wir Spaß haben wollten.

Leider war die Zeit doch sehr knapp, am liebsten hätten wir unseren Aufenthalt noch eine Woche verlängert. Wir danken dem Land, dass es uns Fördermittel für den Austausch im Rahmen der Schulpartnerschaft zwischen den Schulen zur Verfügung gestellt hat. Wir danken auch dem Förderverein unseres Gymnasiums und der Stadt Haldensleben. 2015 werden die Schüler des Liceums einen Gegenbesuch zu uns starten, dem blicken wir mit Freude entgegen. Diese erlebnisreiche Woche wird bestimmt sehr lange in unserem Gedächtnis bleiben.