Althaldensleben l 28 Kinder der dritten und vierten Klasse der Sankt-Hildegard-Schule in Althaldensleben lauschten gespannt den sieben Streichen von den beiden Lausebuben "Max und Moritz". Eva Weiß, Diplom-Musikerzieherin aus Hannover, war zu Besuch an der Grundschule und erzählte die Geschichte von Wilhelm Busch. Mitgebracht hatte sie dafür verschiedene Klanginstrumente, wie zum Beispiel drei Waldteufel, zwei Ratschen, eine Nasenflöte sowie eine Trommel. Aber auch ihr Lieblingsinstrument hatte sie im Gepäck: die "Viola da gamba".

"Dieses Instrument wird gerne mit dem Cello verwechselt", erzählt die Künstlerin und fragt die Kinder, wie viele Saiten ein Cello hätte. "Fünf", weiß eine Schülerin, die Violine spielt. "Und meine Gamba hat sogar sechs", erklärt Eva Weiß.

Ausgestattet mit diesen (Klang-)Instrumenten schaffte sie es, die Kinder lautmalerisch auf eine Reise mitzunehmen. So knisterte die Musikpädagogin beispielsweise mit Folie als die Hühner der armen Witwe Bolte nach einem Streich von Max und Moritz gebraten werden mussten.

Am Ende stellte ein Junge noch fest: "Ben und ich haben heute viel dazugelernt."