Bilanz über ein durchschnittliches Einsatzjahr und viele kulturelle Höhepunkte zog die Uhrsleber freiwillige Feuerwehr.

Uhrsleben l 17 Einsätze, 9 davon allein auf der Autobahn 2, stehen für das vergangene Jahr in der Einsatzstatistik der Freiwilligen Feuerwehr Uhrsleben. Fahrzeugbrände bei Pkw (5 Brände) und Lkw (3) und auslaufende Flüssigkeiten sowie das Befreien von eingeklemmten Personen nach Verkehrsunfällen gehören für die Uhrsleber Feuerwehrleute zum Alltag. Auch auf einem Feld galt es im vergangenen Jahr, den Brand einen Feldhäckslers zu löschen. Außerdem wurden die Kameraden zum Brand eines Gartenfeuers hinzugerufen, das außer Kontrolle geraten war. Fünfmal rückten die Uhrsleber in ihre Gemarkung aus, zweimal zur Bundesstraße 245 und einmal zum Autohof in Uhrsleben.

Der wohl bemerkenswerteste Einsatz alarmierte nicht nur die Uhrsleber Feuerwehr, sondern auch den ABC-Zug des Landkreises, denn beim Austritt von Eisen-(II)-chlorid auf einem Firmengelände in Uhrsleben mussen Umweltgefährdungen eingedämmt werden.

18 aktive Kameraden der freiwilligen Einsatztruppe waren 2014 insgesamt 232 Stunden im Einsatz. Die 17 Einsätze kosteten 31 Stunden und 32 Minuten Einsatzzeit. Damit waren die Uhrsleber im Durchschnitt 1,51 Stunden pro Einsatz auf Achse.

Den internen Wettstreit der Uhrsleber um die meist gefahrenen Einsätze entschied im vergangenen Jahr Mario Hillemann für sich. 14 Mal rückte er mit aus und brachte es auf 29,20 Einsatzstunden, gefolgt von Ronny Wölkerling (11), Denis Götze (11) und Sebastian Schick (10).

Doch nicht in erster Linie die Häufigkeit, sondern die Zuverlässigkeit und Kontinuität macht den Teamgeist der Uhrsleber Feuerwehr aus. Denn die vielen Einsätze können nicht reibungslos gefahren werden, würden die Kameraden sich nicht regelmäßig zu Diensten und Ausbildungen in der Feuerwehr treffen. Die Technik und Ausrüstung zu beherrschen, ist ebenso wichtig wie die Wartung und Pflege, um im Notfall schnell ausrücken und vor Ort zügig Hilfe organisieren zu können.

Wehrleiter Sven Brestrich würdigte das Engagement seiner 18 aktiven Kameraden, die im Notfall eine stete Einsatzbereitschaft gewährleisten konnten. Darüber hinaus gehören acht Mitglieder zur Alters- und Ehrenabteilung, ebenfalls immer eine wichtige Stütze der Feuerwehr.

In der Jugendwehr engagieren sich gegenwärtig acht Jungen und vier Mädchen, bei der Kinderfeuerwehr sind acht Jungen und drei Mädchen aktiv. Um den Nachwuchs muss es den Uhrslebern also gegenwärtig auch nicht bange sein. Dank einer kontinuierlichen Arbeit des Jugendwartes Rene Sommermeyer und der Kinderfeuerwehrbetreuer Katharina Sommermeyer und Nadine Paul macht es den Kindern und Jugendlichen Spaß, die Arbeit der Feuerwehr kennenzulernen.