Schüler der 11. Klasse des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Weferlingen haben das russische Sprachwissen ihrer jüngeren Mitschüler aus der 8. Klasse getestet. Susanne Wenz schnitt unter den Teilnehmern am erfolgreichsten ab.

Weferlingen l Fünf sprachinteressierte Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Weferlinger Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums stellten im Rahmen der Russisch-Olympiade ihre Sprachkenntnisse unter Beweis.

Die Olympiade wurde von Gymnasiasten der 11. Klassen für ihre jüngeren Mitschüler vorbereitet und organisiert. Damit hieß es praktisch: Die Großen prüfen die Kleinen und zeigen dabei selbst, über welche Kenntnisse der russischen Sprache sie bereits verfügen.

Während der Russischolympiade waren vier verschiedene Disziplinen zu absolvieren: Hören, Mediation (Sprachmittlung), Monolog (zusammenhängendes Sprechen) und Dialog (Gespräch).

In den kurzen Pausen zwischen ein Einheiten konnten sich die Teilnehmer und Juroren mit Tee aus dem Samowar und typisch süßen Sachen aus Russland stärken.

Alle fünf Teilnehmer nahmen erfolgreich an der Olympiade teil. Die Besten der Jahrgangsstufe 8 sind Susanne Wenz (1. Platz), Anna Schmerschneider (2. Platz) und Erik Wienecke (3. Platz). Erfolgreich nahmen auch Michelle Berger und Til Vorbrodt am Wettstreit teil. Für alle fünf Schüler gab es eine "Gramota", eine Urkunde, die ihnen ihr gutes Grundwissen der russischen Sprache bescheinigte. Auf diesem soliden Wissen lässt sich nun der Russischunterricht weiter gut aufbauen. Immerhin gehört zum Erlernen der russischen Sprache zunächst das kyrillische Alphabet, und sechs grammatikalische Fälle gehören auch dazu.

"Alle Teilnehmer kann man beglückwünschen", sagte Lehrer Jürgen Wenz. Er bedankte sich bei allen Mitstreitern, die bei der Vorbereitung aktiv waren und den Wettbewerb so reibungslos organisiert hatten.

Das Weferlinger Freiherr-vom-Stein-Gymnasium pflegt seit einigen Jahren eine inzwischen schon vielfältig gewachsene Partnerschaft mit einer Schule in der russischen Republik Baschkortostan, Ufa. Regelmäßig finden gegenseitige Besuche und Austausche statt, bei denen die Sprachkenntnisse der Russisch-Schüler eine große Rolle bei der Verständigung spielen.