Oebisfelde-Weferlingen (cbo) l Vergleichsweise glimpflich ist die Stadt Oebisfelde-Weferlingen am Dienstag über den kräftigen Sturm "Niklas" hinweggekommen.

Zwar hatte der Orkan in einigen Dörfern vereinzelt zu temporären Stromausfällen geführt, waren Bäume umgeknickt, hatten sich Dachziegel gelockert und waren auf die Erde geflogen, doch ansonsten blieb die Einheitsgemeinde nach ersten Erkenntnissen von größeren Schäden glücklicherweise verschont.

Umstürzende Bäume führten in einigen Straßen von Weferlingen und auch im Rätzlinger Schulweg zu vor-übergehenden Stromausfällen. Der Energieversorger Avacon hatte angesichts der Vielzahl von Schäden im gesamten Landkreis alle Hände voll zu tun, konnte aber alle Ausfälle relativ zügig reparieren und die betroffenen Haushalte wieder an das Stromnetz anschließen.

Ordnungsamtsleiter Detlef Meyer von der Einheitsgemeindeverwaltung und dem Sachgebiet Bauamt wurden am Mittwoch zwei Schäden an kommunalen Objekten der Stadt Oebisfelde-Weferlingen angezeigt.

Am Dorfgemeinschaftshaus in Lockstedt in der Kirchstraße hatten sich vereinzelte Dachziegel gelockert und waren herunterfallen.

An der Reithalle in Oebisfelde in der Langen Straße zerrte "Niklas" ebenfalls kräftig an der großflächigen Dachkonstruktion. Einige Bitumenschindeln überlebten den Sturm nicht und rissen ab, informierte Detlef Meyer.

Zur Sicherung der Dachabdeckung an der Oebisfelder Nicolaikirche rückten die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Oebisfelde aus.

Im Oebisfelder Stadtgebiet waren außerdem zwei Pappeln im Bereich vom Breiten Weg und am Dämmchen an der Mühlenaller ein Opfer des Sturmes geworden.

Überall im Stadtgebiet und auf den waldreichen Ortsverbindungsstraßen kam es darüber hinaus immer wieder zu herabfallenden Ästen sowie zu herumfliegenden Planen, die der Sturm erfasst hatte und durch die Luft wirbelte.