30. Geburtstage haben es in sich - da macht auch die Kita "Max Moritz" keine Ausnahme. Knapp 300 Besucher ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und feierten mit bei Spielen, Kutschfahrten und einem kunterbunten Bühnenprogramm.

Haldensleben l "Vor 30 Jahren ist es wohl geschehen, da hat man auf dem Süplinger Berg in Haldensleben die Kinderkombination II errichtet. Diese wurde am 1. Januar 1985 eröffnet", erinnerte Erzieherin Ute Hahndorf in ihrer Rede. 1991 wurde die Einrichtung durch die Stadt übernommen. "Durch den Geburtenknick nach der Wende war es nicht mehr möglich, zwei Einrichtungen zu erhalten, so dass 1993 die Kiko I geschlossen wurde. Die Kiko II übernahm die Kinder und zum Teil das Personal", erläuterte Ute Hahndorf. Ihren heutigen Namen erhielt die Kita "Max Moritz" 1997.

Gleich zu Beginn des Programms sangen Kinder aus der Maikäfer-, der Storchen- und der Katzengruppe zur Begrüßung das Lied "Wir laden euch ein". Und damit hatten sie nicht zuviel versprochen: Denn das Organisationsteam hatte für den 30. Geburtstag der Einrichtung ganze Arbeit geleistet.

Zunächst nahmen die Steppkes aus Kindergarten und Krippe sowie die Gitarrengruppe vom Hort der Kästner-Schule ihre Gäste mit auf eine Zeitreise. Dafür präsentierten sie auf der Bühne auf dem Außengelände Lieder, Tänze und Fingerspiele von früher und heute. Auch die Tanzmäuse von Kids Co. traten auf und feierten fleißig mit. Die Musikschule Fröhlich aus Barleben war ebenfalls vertreten - genauso wie die Tanzgruppe der Grundschule Erich Kästner. "Ein Clown hat für die Kinder Figuren aus Luftballons gemacht. Das war wirklich sehr niedlich", berichtete Ute Hahndorf. Nach dem Ende des Bühnenprogramms sorgte ein DJ für Musik.

Ein besonderer Höhepunkt des Tages war eine Kutsche. Mit ihr konnten die Kinder kostenlos Runden über den Süplinger Berg drehen. Auch sonst gab es keine Chance für Langeweile. Dafür sorgten Führungen durch das Haus sowie Attraktionen wie Hüpfburg, Büchsenwerfen und Sackhüpfen. Der Stand für das Kinderschminken war besonders dicht umringt. In den Fluren hingen Zeitungsbilder und -berichte aus der Geschichte der Einrichtung. Im Vorführraum bot eine eigens gestaltete DVD ebenfalls die Möglichkeit zu einem Rundgang durch die Vergangenheit. Im Früh- und Spätdienstraum konnten Besucher altes Mobiliar und Spielzeug bestaunen.

"Es herrschte eine wunderschöne Atmosphäre. Die Eltern haben entspannt das Gespräch gesucht, während die Kinder gemeinsam über den Spielplatz getobt sind", berichtete Ute Hahndorf. Ehemalige Mitarbeiter sowie Besucher aus anderen Kindereinrichtungen zählten ebenfalls zu den Gästen.

Die HSC-Frauen hatten ein Kuchen-Büfett auf die Beine gestellt. Das Partnerunternehmen von "Max Moritz", IFA Rotorion, stellte eine Saftbar bereit. "Der Kinderschutzbund hat uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden", so Ute Hahndorf. Besonders herzlich bedankte sie sich bei den Sponsoren. "Ohne die vielen Unterstützer hätten wir das Fest in einem sehr viel kleineren Rahmen feiern müssen."

Insgesamt waren knapp 300 Besucher mit von der Partie. "Wir hätten es nicht besser hinbekommen können. Es hat tatsächlich alles so geklappt, wie wir es uns vorgestellt und gewünscht haben", fasste Ute Hahndorf zusammen.

 

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