24 Teckel stellten sich am Sonntag bei einer Zuchtschau der Teckelgruppe Letzlinger Heide in Flechtingen dem Richterurteil. Ihre Herrchen und Frauchen hatten dafür teilweise lange Anfahrtswege in Kauf genommen.

Flechtingen l Die Kleinsten waren am Sonntag die Größten. Gemeint sind die kleinen fidelen Teckel, die sich im Rahmen einer Zuchtschau auf dem Flechtinger Hundeplatz dem fachkundigen Votum von Richterin Heike Maiwald aus Berlin stellten. 24 Vierbeiner hatten sich mit ihren Besitzern und Züchtern teilweise aus einem Umkreis von 200 Kilometer aufgemacht, um an der Zuchtschau der Gruppe Letzlinger Heide des Deutschen Teckelklubs (DTK) in Flechtingen teilzunehmen.

"Wir waren schon zweimal in Bebertal und einmal in Letzlingen, doch in Flechtingen sind die Bedingungen ideal", sagte Teckelfreund Lothar Kusian. Es wäre schön, wenn diese Veranstaltung künftig fester Bestandteil in Flechtingen werden könnte, wünschte er sich. Daran, dass die Zuchtschau so gut gelang, hatte der Flechtinger einen entscheidenden Anteil. Monatelange hatte er an den Hinweisschildern zur Schau gewerkelt, Teckel und Sitzgelegenheiten aus Holz gezimmert und auch das Eingangsschild zur Zuchtschau ansprechend gestaltet.

Angela Kummert, die Vorsitzende der Gruppe Letzlinger Heide, wuselte auf dem gesamten Gelände hin und her. Überall hatte sie ein wachsames Auge auf den Ablauf, sprang hier und da ein und führte zahllose Gespräche. "Als ich das Holz für die vorbereitenden Arbeiten erbat, ergab sich die Gelegenheit, einen ganzen Baum zu erhaschen. Daraus hat unser Lothar nicht nur die Schilder gezaubert, sondern auch die Holzhocker, die überall auf dem Gelände verteilt waren und wir große Marmeladentöpfe wirkten", so die dankbare Vorsitzende. Der Sitz nämlich war von Lothar Kusian mit Wachstuch belegt und mit einem Bändchen bespannt worden.

"Normalerweise bringen wir uns unsere Klappstühle immer mit, wenn wir an die Arbeit mit unseren Hunden gehen", erzählte Angela Kummert, doch dieses Mal mussten ja noch etliche Sitzgelegenheiten mehr her, um auch den Besuchen einen Platz zum Verweilen anzubieten.

In den Richtpausen - Heike Maiwald hatte alle Hände voll zu tun - sandten Jagdhornbläser ihre Signale aus.

Falkner Gerhard Teuber aus Satuelle zog mit seinem Habicht, einem Falken und einem Uhu die Blicke auf sich. Er erläuterte das jagdliche Wesen mit einem Vogel und auch, wie Vogel und Jagdhund gemeinsam als Team unterwegs sein können, um das Wild aufzuspüren.

Um das leibliche Wohl der Zuchtfreunde und Gäste kümmerte sich die benachbarte Gaststätte "Zur Bowlingbahn".

   

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