Einem Western-Film glich am Sonnabend das Bild vom Start zur Winterwanderung, die die Feuerwehr und der Feuerwehrverein Berenbrock gemeinsam organisiert hatten. Helmut Lüders hatte nämlich seine Pferde vor den Planwagen gespannt. Die wilden Cowboys und -girls setzten ihre Kinder in Bollerwagen und ab ging es für die Abenteuerer zu Mutproben in Richtung Drömling.

Elsebeck/Berenbrock. "Es ist bereits die achte Winterwanderung - also ist die Tour schon Tradition", stellte Volker Preetz, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, fest, als er am Sonnabendmittag die 51 kleinen und großen Wanderer zum Start am ehemaligen Kindergarten in Elsebeck begrüßte. "Ich freue mich, dass heute auch die etwas reifere Jugend unsere Gruppe verstärkt", sagte Preetz und bedankte sich bei Helmut Lüders, dass er wieder seine Pferde angespannt hatte. Lüders war mit 72 Jahren der älteste Teilnehmer der Tour. Als Co-Pilot saß Herbert Weber auf dem Kutscherbock. Die jüngste Wanderin war die ein Jahr und drei Monate junge Jennifer Mathuzek.

Die Wanderung ging in Richtung Drömling bis zur Ohre und zu den ehemaligen Klärteichen von Calvörde. Unterwegs gab es gegrillte Würstchen. Im Wald mussten die Abenteuerer Mutproben bestehen. So galt es unter anderem, geschickt einen heißen Draht zum Ziel zu jonglieren, Klammern, die an hohen Ästen hingen, tollkühn zu lösen und Holz in eine Kiepe zu werfen. Ein Lob ging an die fünf Feuerwehrmänner, die im Wald alles für die Gäste vorbereitet hatten. Selbstgebackenen Kuchen und später ein Abendessen gab es im Dorfgemeinschaftshaus in Berenbrock. Torsten Germer, Leiter der Feuerwehr Berenbrock, bedankte sich bei allen Helfern und im Besonderen bei den Frauen, die die Köstlichkeiten zubereitet hatten. Erst im Mondschein ging es nach Hause.