Haldensleben.Sie sind schon einzeln etwas ganz besonderes: die Klezmer-Gruppe der Musikschulen des Landkreises Börde und der Haldensleber Chor "Laudate". Zum dritten Mal traten die Sänger und Musiker nun jedoch wieder gemeinsam auf und brachten so ein noch hochwertigeres Konzerterlebnis auf die Bühne.

In der Aula der Otto Boye-Grundschule versammelten sich die Gäste zum angekün-digten "Konzert der besonderen Art" und wurden nicht enttäuscht. Die Frauen und Männer des Musikkreises Laudate der evangelischen St. Marien-Gemeinde hatten wie gewohnt sowohl weltliche als auch geistliche Lieder, sowie Gospels und Spirituals im Gepäck. "Kumbaya", "When Israel", "Helle Wasser" oder "Ich habe Durst" waren darunter und für jeden Zuhörer, der der deutschen und englischen Sprache mächtig ist, auch verständlich.

Schwieriger wurde es mit den jiddischen Stücken, die der Chor gemeinsam mit der Klezmer-Gruppe aufführte. Um jedoch auch die Gäste am Tiefgang der Texte teilhaben zu lassen, erklärte Sängerin Turid Mittag zwischendurch deren Bedeutung. So konnte man Liedern wie "Pripetchik", "Hi ne matow" oder "Yankele" nicht nur rein melodisch einiges abgewinnen.

Die Schüler Robert Herzig, Markus Hartwig, Sebastian Brandt, Celia Fürst und Leon Kocherscheid, aus denen die Klezmer-Gruppe besteht, zeigten schon durch ihre knallrote Oberbekleidung, dass sie mit ihrer Instrumentalisierung Feuer in das Konzert bringen würden. Aber auch die Mitglieder von Laudate begleiteten sich auf vielfältige Art und Weise unter Leitung von Christiane Puppe bei ihren Stücken.

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