Peggy Preckel und Ludwig Schulze waren die treffsichersten Schützen beim Wettbewerb um den Volks- und Jugendkönig des Schützenvereins Hörsingen. Im Rahmen des Volks- und Sportfestes beteiligten sich zahlreiche Besucher am Königsschießen.

Hörsingen. Da der Internationale Tag der Arbeit immer ein Feiertag ist, haben sich die Hörsinger Sportler diesen Tag auserkoren, um zum Sport- und Volksfest einzuladen. Auf dem Sportplatz ging es hoch her. Neben fünf Freizeitmannschaften im Fußball, die auf dem Kleinfeld ein Turnier ausspielten, beteiligten sich Schützen, Angler und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr an der Ausgestaltung.

Vor allem aber ist es das ehrenamtliche Engagement aller, das dafür sorgt, dass aus den sportlichen Ereignissen auch am Rande ein Fest für die ganze Familie gestaltet wird.

Fleißige Damen standen mit den Damen der Gymnastikgruppe am Kaffee- und Kuchenbuffet, um die Gäste des Nachmittages zu bewirten. Wer es lieber deftig mochte, war bei Karola Henschel und Jutta Albrecht genau richtig. Die beiden hatten freiwillig den Dienst am Grill übernommen.

Für die Mädchen und Jungen war eine große Hüpfburg aufgebaut, die vom Nachwuchs ständig in Betrieb gehalten wurde.

Der Schützenverein ermittelte unterdessen am Rande des Sportplatzes den Volksschützen und die oder den Besten im Kinder- und Jugendbereich. Volkskönigin wurde Peggy Preckel, Ludwig Schulze sicherte sich mit dem Luftgewehr, 10 Meter, den Sieg beim Nachwuchs.

Die beste Mannschaft im Schießen stellte der "SCM". Dabei handelte es sich allerdings nicht etwa um die Magdeburger Handballjungs. SCM steht in diesem Fall für die Vornamen des Teams: Sebastian, Carsten und Michael.

"Die Proklamation des Volkskönigs erfolgt aber erst im Juli", sagte Schützenvereinsvorsitzende Annette Koch.

Auf dem Rasen hatten indessen alle zehn Spiele nach dem Prinzip Jeder gegen Jeden stattgefunden. Mit souveränen 12 Punkten gingen die "Turbopansen" als Turniersieger vom Platz, gefolgt vom Hörsinger SV mit 7, von der Blue Generation mit 6, den Alten Herren mit 4 Punkten und der Blue Generation II, die diesmal kein Spiel für sich entscheiden konnte. Bei der Siegerehrung durch Bennet Henschel, Abteilungsleiter Fußball beim SV, gab es nicht nur einen Pokal, sondern vor allem auch einen riesengroßen Bierbembel, der vor Ort von den Spielern des Siegerteams gemeinsam ausgetrunken werden sollte.

 

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