Ein großes Dankeschön sandte zum Jahresausklang Kamerns Klubbetreuerin Petra Güldenpfennig an die vielen Spender nach der Flut. Viel Geld für den Wiederaufbau stifteten unter anderem die Lotto-Toto-Gesellschaft und die Firma Kiesel aus Tangermünde, die je 10000 Euro gaben.

Von Ingo Freihorst

Kamern l Die direkt am See gelegene Jugendeinrichtung war beim Hochwasser arg beschädigt worden und muss abgerissen werden. Derweil wird die Jugend im Gemeindehaus betreut, die Empor-Sportler stellten ihren Raum zur Verfügung.

Pünktliche Bescherung

Eine letzte Spende für den Klub kam zum Weihnachtsfest in die Seegemeinde: Ex-Vorsitzende Gudrun Drinkuth sowie Adrian Geerke vom DRK-Ortsverein Minden kamen mit einem Kleinbus vorgefahren, in dem sie ein großes Paket verstaut hatten. Darin befand sich unter anderem eine nagelneue Computerspielkonsole.

"Wir wollten Sachspenden übergeben, der Klub durfte sich etwas wünschen", berichtete Gudrun Drinkuth. Die Verbindung nach Kamern war über den Kreis-Kinder- und Jugendring Stendal zustande gekommen. Weil die Mindener selbst aktive Jugendarbeit betreiben, sollte das Geld Kindern und Jugendlichen zugutekommen. Dass sie die Elbe-Havel-Region unterstützen, hatte auch andere Gründe: Bei der Flut waren Feldbetten aus Minden an die Elbe gebracht worden, zudem ist Tangermünde Partnerstadt.

Um Spenden zu sammeln, hatte der DRK-Nachwuchs - das Jugendrotkreuz - aus Pappkästen eine Küche errichtet und anhand dieser in der Einkaufspassage gezeigt, was die einzelnen Möbel und Einrichtungsgegenstände kosten.