Sandau (sl). Nach der Weihnachtszeit wieder die Laufschuhe zu schnüren – darauf hatten sich viele Läufer gefreut und kamen am vergangenen Donnerstag zum Pfannkuchenlauf nach Sandau. "Wenn man die richtigen Schuhe hat, kann man auch bei Schnee ganz gut laufen", zeigt Detlev Voigt aus Klietz das Profil der Sohle, das auch im Schnee einen guten Griff hat. Dass man die 8,5 Kilomter lange Strecke ganz gut laufen konnte, meinte auch der Fischbecker Christian Brösamle. "Nur auf dem Deich war es nicht so angenehm. Hier war der angetaute Schnee wieder gefroren und der Boden war sehr uneben", erzählt er nach dem Zieleinlauf.

Nach dem Bismarck-Gedenklauf am 3. Oktober in Schönhausen war es für den Klietzer André Hanke der zweite Lauf, an dem er teilnahm. Er lobte wie alle anderen auch die sehr gute Organisation in Sandau. Die Fäden in der Hand hat seit 22 Pfannkuchenläufen Marian Buhtz, der sich auf eine Handvoll Sandauer und auf seine Familie verlassen kann. Auch seine drei inzwischen auswärts lebenden Kinder Manuel, Melanie und Korinna sind jedes Jahr samt Familie dabei. Korinna war in der Nacht erst aus dem Urlaub aus Kuba zurückgekommen und vom Frankfurter Flughafen mit dem Auto direkt nach Sandau gefahren.

Karla Buhtz und Sigrid Hellwig gaben Tee und die von Familie Feindt gebackenen Pfannkuchen aus. Die 50 Cent für einen Becher Glühwein spenden die Sandauer dieses Mal für Schulprojekte in Äthiopien. Wolfgang Hellwig fungierte als Streckenverantwortlicher.<6><7><8><9>

   

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