Nitzow l Der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Nitzow, Andreas Eckert, begrüßte am Freitagabend zur Jahreshauptversammlung neben seiner vollständig erschienenen Truppe auch Ortsbürgermeister Fritz Olboeter, Abschnittsleiter Ulrich Ziegler und dessen Stellvertreter Andreas Brütt sowie Dieter Härtwig vom Ordnungsamt. Zur Nitzower Wehr gehören zurzeit 16 Aktive - davon sind sechs Atemschutzgeräteträger - sowie zwei Alterskameraden. Hinzu kommt noch die Jugendwehr, die aus sechs Mädchen und drei Jungen besteht.

In seinem Jahresrückblick ging Andreas Eckert auf die wichtigsten Ereignisse ein, das Hochwasser stand dabei an erster Stelle. "Nitzow war erfreulicherweise nicht stark betroffen, aber trotzdem waren einige Kameraden in anderen Orten im Einsatz."

Die Nitzower wurden 2013 zu drei Einsätzen alarmiert, die alle unvergesslich bleiben. Das sind im Januar der Hausbrand in der Havelberger Lindenstraße, der Wohnhausbrand mit Todesfolge am Weinberg in der Hansestadt sowie der Brandanschlag auf den Bundeswehrstandort am 27. Juli. Auch am örtlichen Geschehen waren die Kameraden stark beteiligt. Neben der Absicherung verschiedener Feste wurden mit Unterstützung der Jugendwehr Strauch- und Astwerk für das Osterfeuer zusammengetragen. Strandfest, Tag der offenen Tür auf dem Wasserübungsplatz und der eigene Tag der offenen Tür waren weitere Höhepunkte.

26 Ausbildungsabende fanden statt und zwei Kameraden haben erfolgreich an der Ausbildung zum Truppmann teilgenommen, ein Wehrmitglied ist frischgebackener Gruppenführer.

Zum Abschluss bedankte sich Andreas Eckert beim Ordnungsamt für die gute Zusammenarbeit. Dieter Härtwig gab diesen Dank im Namen von Bürgermeister Bernd Poloski zurück: "Die Nitzower Wehr ist ein wichtiger Unterstützer für Havelberg!"