Die Mitglieder des Fördervereins "Modellsportzentrum 2000 Havelberg" haben sich zum großen Frühjahrsputz auf ihrem Gelände getroffen. Aber nicht nur dabei wurde von ihnen so einiges bewegt.

Havelberg l Dichter Nebel lag noch über den Havelwiesen, trotzdem wurde an allen möglichen Ecken auf dem Vereinsgelände gewerkelt, geputzt und aufgeräumt. "Ich freue mich sehr darüber, dass so viele Mitglieder gekommen sind, denn wir wollen auch gleich die Vorbereitungen für die große Ostereiersuche am Ostersonnabend mit erledigen", sagte Vereinsvorsitzender Thomas Wojtalla.

Im Mai geht`s weiter

Die Arbeiten für diesen Höhepunkt - eine traditionelle und beliebte Veranstaltung, die vom Modellsportzentrum, dem Förderverein "Jugendzentrum Elb-Havel-Winkel" und der Stadt gemeinsam ausgerichtet wird - waren bereits in vollem Gange. So wurden die Spielgeräte auf ihre Sicherheit überprüft und gereinigt, denn die Flutkatastrophe 2013 hatte das Gelände nicht verschont und komplett überschwemmt.

Im Mai wollen die Modellsportler einen weiteren Arbeitseinsatz starten, um dann den Rest der Arbeiten zu erledigen. "Dann können wir genau sehen, was grün geworden ist und was nicht und somit raus muss, um dann eine Entscheidung für eventuelle Neuanpflanzungen zu treffen.

Umfangreiche Arbeiten werden jetzt aber auch an unserem Wohnwagen, in dem die Flugleitung sitzt und der inzwischen schon 34 Jahre auf dem Buckel hat, vorgenommen", berichtete Thomas Wojtalla. Am alten Wohnwagen wurde mit Schleifpapier geschrubbt, um einen neuen Farbanstrich aufzubringen, und auf dem Dach beseitigten die Männer Schadstellen. Aber auch am und im Vereinsheim sowie auf dem Dach der Unterkunft herrschte rege Arbeitstätigkeit. Das Dach hatte durch Hagelschläge Schäden erlitten und so mussten einige Platten ausgewechselt werden.

Auch Berliner helfen

Die Autorennstrecke, das Flugfeld, der Zuschauerbereich und die Gartenanlagen am Vereinsheim erhielten einen gründlichen Frühjahrsputz. Jung und Alt packten gemeinsam an und gegen Mittag hatte sich dann auch die Sonne durchgesetzt. Diese hatte möglicherweise der Sohn der Berlinerin Brigitte Fehlberg aus der Hauptstadt mitgebracht, die mit ihrem Ehemann Günter beim Frühjahrsputz mitmachte; ihr Sohn kam nach. "Wir sind Mitglieder im Verein und wollen nicht nur die Vorzüge in den Sommermonaten, wovon es ja sehr viele gibt, nutzen, sondern auch helfen. Ich habe gerade unseren Sohn angerufen und der sagte mir, dass in Berlin schon 19 Grad sind", so Brigitte Fehlberg. Sie schrubbte das Vereinsheim von außen und beseitigte somit Schmutz und Staub. Zum Helfen war auch Hartmut Gropius aus Weimar angereist, der sich ebenfalls beim Frühjahrsputz nützlich machte. "Ich möchte mich noch bei der Havelberger Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH bedanken, die uns großzügig unterstützt", so Thomas Wojtalla.

   

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