Havelberg (wma) l Bis Anfang Oktober sind im Havelberger Prignitz-Museum die Werke des Malers Gerhard Moll zu besichtigen. Am Sonnabend eröffnete der Leiter der kreislichen Museen des Landkreises Stendal, Frank Hoche, die Ausstellung. Er freut sich sehr, die Bilder von Gerhard Moll, einem Studienfreund des Havelberger Malers und ehemaligen Museumsleiters Kurt Henschel, in der Ausstellung zu haben.

Frank Hoche begrüßte die Lebensgefährtin des 1986 verstorbenen Malers, Jutta Zimmer. Sie ließ kurz das bewegte Leben des Berliner Malers Revue passieren und wünschte den Anwesenden viel Freude beim Betrachten der Landschaften, Stillleben und anderen Motive.

Jutta Zimmer kam mit zahlreichen Gästen ins Gespräch und gab gerne Auskunft über das Künstlerleben von Gerhard Moll. "Der leider auch schon verstorbene Kurt Henschel und Gerhard Moll haben von 1939 bis 1945 zusammen studiert, daraus ist eine feste Freundschaft entstanden. Sie haben sich ein Leben lang gekannt und sind über alle Barrikaden gegangen." Beide interessierten sich für Geschichte, Politik und Literatur. "Kurt war immer der Lebhafte und Moll der gute Zuhörer", erinnert sich die Lebensgefährtin.

Sie hat auch heute noch einen guten Kontakt zu Henschels Ehefrau Waldtraut. Die Havelbergerin hatte auch dafür sorgte, dass die Bilder von Gerhard Moll im Prignitz-Museum gezeigt werden. An der Ausstellungseröffnung konnte sie leider nicht teilnehmen, da sie erkrankt war. Ihr Sohn Gregor war aber angereist und freute sich über die Moll-Bilder.