Ausgebucht war auch 2014 wieder das traditionelle Sommerferien-Zeltlager des Havelberger Jugendzentrums. Nach der Flut im Vorjahr fand es zum zweiten Mal im Erlebnisbad der Domstadt statt. Zuvor waren die Zelte immer in Kamern aufgeschlagen worden.

Havelberg l An Attraktivität hat die vom Jugendamt des Landkreises geförderte Ferienfreizeit trotz des Platzwechsels absolut nichts eingebüßt. Aus Iden, Nitzow, Warnau, Seehausen, Schlagenthin, Busch, Schollene, Garz und Havelberg meldeten sich insgesamt 27 Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 17 Jahren für das Zeltlager an - damit war die Kapazität erschöpft. "Der Altersunterschied der Teilnehmer erscheint auf den ersten Blick zwar groß, doch diese Mischung von Jüngeren und Älteren hat sich schon in den Vorjahren gut bewährt. Vor allem, weil die Großen sich Mühe geben, die Kleinen zu unterstützen", berichtete der Lagerleiter Helmut Streuer.

Viele schöne Erlebnisse

Auch wenn das unbeständige Wetter - an einem Tag führte der Dauerregen sogar zu einer großen Überschwemmung auf dem Platz - so manchem Vorhaben einen Strich durch die Rechnung machte, war Langeweile ein Fremdwort im Camp. "Wenn Petrus es mal nicht so gut mit uns meinte, ist die Zeit bei Gesellschaftsspielen auch recht schnell vergangen", erzählte Noah-Leon Neumann aus Nitzow. Für ihn war das Wichtigste an der Ferienfreizeit, "mit neuen Freunden gemeinsam Spaß gehabt zu haben". Dazu gehörten zum Beispiel der Ausflug in den Freizeitpark Belantis nach Leipzig und das Nacht-Geländespiel. Zu schönen Erlebnissen gestalteten sich zudem der Besuch im Prignitz-Museum, das Baden im Havelberger Erlebnisbad und die kreativen Stunden im Jugendzentrum mit Glasfräserei, Wachsmalerei oder Serviettentechnik. "Ich will auf jeden Fall auch im nächsten Jahr wieder dabei sein", lautete der Wunsch von Noah-Leon.

"Mutti des Zeltlagers"

Ein großes Dankeschön des Lagerleiters geht an die Betreuerin Anke Pick aus dem Nitzower Jugendklub, die nicht nur immer erste Ansprechpartnerin für die Kinder und Jugendlichen war, sondern sich auch um ihre Versorgung kümmerte. Helmut Streuer bezeichnete sie als "Mutti des Zeltlagers, die alles ganz toll im Griff" hatte. Ein weiteres Dankeschön richtete er an die Stadtwerke für die Bereitstellung des Geländes und die weitere Unterstützung.

   

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