Seit Jahren ist es gute Tradition im Havelberger Krankenhaus, Anfang September langjährige Mitarbeiter zu ehren. Dieses Mal waren es ausschließlich Frauen, die ein Dankeschön erhielten und an ein Frühstücksbuffet geladen wurden.

Havelberg l "Über viele Jahre haben Sie für unser Haus, für die Patienten und die Region die Fahnen hoch gehalten. Betriebszugehörigkeiten von 20, 30 oder 40 Jahren sind heute nicht mehr selbstverständlich. Für das Krankenhaus ist es aber sehr wichtig, Personal zu haben, das die Strukturen kennt. Sie haben hier viel erreicht, dafür sagen wir Ihnen Dankeschön", richtete sich die Verwaltungsdirektorin der KMG-Kliniken Kyritz und Havelberg Diana Möller an die Schwestern und Ärztin Kati Gennermann, die seit 15 und mehr Jahren dem Krankenhaus die Treue halten. Sie würdigte die Jubilare als gut motivierte Mitarbeiterinnen, die ihre Leistungen stets einbringen und von deren Erfahrungen alle profitieren. "Ohne Sie funktioniert hier am Standort Havelberg nichts", sagte sie. Zugleich hob sie die harte körperliche und psychische Arbeit hervor.

Farbanstrich und Neubau-Einweihung

Jede Geehrte erhielt neben persönlichen Worten eine Orchidee und ein Dankeschön. "Jetzt kommen wir zu unserem Highlight", bat Diana Möller Renate Schulz nach vorn. Die Stationsleisterin der Intensivstation arbeitet seit 40 Jahren im Havelberger Krankenhaus. Veränderungen hat sie in diesen vier Jahrzehnten schon viele miterlebt. Die jüngste gab es in diesem Jahr mit der Umstrukturierung der ITS und der Rettungswache zu einem Bereich. Das bedeutete nicht nur Umzüge, sondern auch das Zusammenführen von Personal und das mitarbeiterfreundliche Gestalten der Dienstpläne. Hier hat Renate Schulz hervorragende Arbeit geleistet, lobte Diana Möller.

Einige der Betriebsjubilare (siehe Infokasten) konnten aufgrund von Urlaub oder Krankheit nicht an der Feierstunde teilnehmen. Sie erhalten die Ehrung später. Neben der offiziellen Gratulation durch die Klinikleitung mit Diana Möller, Chefarzt Dr. Peter Hoffmann und Pflegedienstleiterin Christine Timpe hatten auch die Stationen Aufmerksamkeiten für ihre Mitarbeiterinnen vorbereitet. Peter Hoffmann überreichte seiner Stationsschwester Renate Schulz zum Beispiel einen Blumenstrauß.

Mit Blick auf die bevorstehende Sanierung des Krankenhauses stehen allen Mitarbeitern noch einige Hürden bevor, die es zu meistern gilt. Denn der Umbau der Patientenzimmer bei laufendem Betrieb wird sowohl für die Angestellten als auch für die Patienten einige Beeinträchtigungen mit sich bringen. Diese Arbeiten sollen im neuen Jahr beginnen, sobald der neue Anbau fertiggestellt ist, und werden etwa ein Jahr dauern, berichtet Diana Möller im Gespräch mit der Volksstimme.

Für den derzeit entstehenden Anbau zum Platz des Friedens hin erfolgen gerade die letzten Arbeiten beim Anstrich des Außenputzes. Dann ziehen die Gerüste weiter an den Altbau, der zur Straßenseite hin in den nächsten Wochen einschließlich der Ecke zur Hofeinfahrt den neuen Farbanstrich erhalten soll. Auch die Markisen werden erneuert. Die Einweihung des Neubaus soll in den Tagen vor Weihnachten erfolgen, kündigte die Verwaltungschefin an.

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