Vom 18. April bis zum 11. Oktober soll es an der Havelberger Stadtkirche täglich einen Regionalmarkt geben. Meinhard Jüstel bereitet seinen Beitrag für die Bundesgartenschau vor. Händler mit Regionalprodukten können sich noch anmelden.

Havelberg l "Die Versorgungsstände für unseren Regionalmarkt sind bereits vertraglich gebunden", berichtet der Mann aus Rosenhof, der mit dem täglich geöffneten Regionalmarkt etwas Neues praktiziert. Seit 2001 organisiert er den einmal pro Woche stattfindenden Frischemarkt in Havelberg und seit 2002 den in Seehausen. Doch ein täglicher Markt ist eine ganz andere Herausforderung. Da galt es zunächst, die Betreiber der Versorgungsstände zu finden. "Ich kenne viele Händler, aber sie für ein halbes Jahr für einen täglichen Markt zu binden, war gar nicht so einfach. Sie haben ihre festen Touren und Termine, müssten Personal einstellen", erklärt Meinhard Jüstel. Er hat Partner gefunden. So zum Beispiel Ralf Pfeiffer aus Tucheim, der vor Ort Fisch räuchern wird. Vegetarische Kost, Fladenbrote, Teigwaren und Biobratwürste sind vorgesehen. Meinhard Jüstel wird Kartoffelpuffer brutzeln.

Die Buga-Besucher sollen sich auf dem Regionalmarkt direkt neben der Stadtkirche, in der die 16 Blumenhallenschauen stattfinden, wohlfühlen. "Die Stände werden in U-Form aufgebaut. Platz wird für zirka 15 Stände sein. Zum Ausspannen und gemütlichen Verzehr, egal, bei welchem Wetter, entstehen in der Mitte des Marktes rund 80 Sitzplätze", berichtet Meinhard Jüstel. Verkaufswagen oder -hänger soll es nicht geben. Schließlich soll auch das Bild stimmen. Deshalb sind die Stände aus Holz. Robuste Holztische und -bänke werden unter einer extra dafür konstruierten Überdachung mit rustikaler Leinenbespannung stehen. Diese bauen Firmen aus Werben und Seehausen.

Um die Vielfalt der Region präsentieren zu können, können sich Anbieter hiesiger Produkte und Erzeugnisse noch bis Ende Februar bei Meinhard Jüstel anmelden. "Unser Ziel ist es, Händler und künstlerische Gestalter aus der näheren Umgebung zu binden. Dazu gehört natürlich eine Vielfalt an Handwerkskunst, wie beispielsweise das Herstellen von Produkten aus verschiedensten Materialien wie Ton, Holz, Metall und natürlich Floristik", nennt der 47-Jährige Beispiele.

Froh ist er, dass sich Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski für den Regionalmarkt stark gemacht und eine Sonntagsöffnungszeit erreicht hat. "Der Sonntag ist mit der wichtigste Tag von den Besucherzahlen her", schätzt Meinhard Jüstel ein. Er ist gespannt, wie der Markt ankommt. Zur Landesgartenschau in Prenzlau hat er sich den Regionalmarkt angeschaut und "Ideen gesammelt, was wir besser machen können". Den Frischemarkt freitags auf dem Markt soll es übrigens dennoch geben.

Nähere Informationen und Anmeldungen sind möglich unter Telefon 0177/7961556 und per E-Mail an mj-rosenhof@gmx.de