Der letzte Morgenkreis im ersten Schulhalbjahr war an der Schule "Am Lindenweg" gestern kein gewöhnlicher. Viele geladene Gäste nahmen daran teil.

Havelberg l "Wir möchten heute einmal denen Dank sagen, die uns seit Jahren großzügig unterstützen und die dafür sorgten, dass die Whirlpoolanlage an unserer Schule wieder prima funktioniert und auch der Spielplatz eine Umgestaltung erfahren hat", nannte Schulleiterin Petra Heidrich den Grund für den "großen Bahnhof". Zu diesem gehörten nehmen Landrat Carsten Wulfänger Vertreter der Kreissparkasse, des Behindertenverbandes Havelberg und Umgebung, der Volkssolidarität Havelberg, der Pateneinheit von der Bundeswehr sowie der Stadtelternratsvorsitzende Uwe Zimmermann.

Die Förderschüler erfreuten ihre Gäste mit einem bunten Programm, zu dem am Ende auch die Gratulation für die Geburtstagskinder des Monats gehörte. Sechs Kinder und zwei Mitarbeiterinnen der Schule feierten im neuen Jahr bereits ihren Ehrentag, Lehrerin Heidi Klatt sogar einen ganz besonderen, nämlich ihren "60.". Dafür erhielt sie ein extra Präsent und Sonderapplaus.

Dann wurde zum großen Höhepunkt des Tages geschritten: der offiziellen Wiedereinweihung der Whirlpoolanlage. Sie ist nicht nur für die therapeutische Arbeit mit den schwerbehinderten Schülern wichtig, sondern auch für andere Kinder, um sie zum Beispiel auf das Schwimmenlernen vorzubereiten. Jahrelang war die Anlage defekt und scheiterte die Reparatur an den dafür erforderlichen finanziellen Mitteln. Doch mit Hilfe des Stadtelternrates, des Behindertenverbandes, der Kreissparkasse, der Volkssolidarität, vor allem aber des Landkreises, konnte der große Wunsch nach einer Reparatur nun endlich erfüllt werden. Seit gut zwei Wochen kann die Förderschule die Anlage wieder nutzen. "Darüber sind wir sehr glücklich", dankte Petra Heidrich allen, die sich für die Reparatur einsetzten.

Freude dürfte den Kindern im Frühjahr aber auch der umgestaltete Spielplatz der Schule - unter anderem mit neuer Schaukel, reparierter Wippe und Matschstrecke - bereiten. Vor allem die Paten von der Bundeswehr in Havelberg, unter Federführung des Kameraden Oliver Haak, haben sich bei diesen Arbeiten mächtig ins Zeug gelegt.

 

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