Im Prignitz-Museum Havelberg sind die Bauarbeiten noch immer im Gange. Der Eingangsbereich wird erneuert. Domstiftung und Landkreis investieren gemeinsam, damit die Einrichtung dem Besucheransturm zur Buga gewachsen ist.

Havelberg l Die Fenster im Westflügel der Klosteranlage am Dom, in dem sich ein Ausstellungsbereich des Prignitz-Museums befindet, sind bereits neu. Auch der neue Tresen ist schon eingebaut. Noch fehlt die Glaswand im Eingangsbereich. Fast fertig ist die Rampe für den barrierefreien Übergang vom Westflügel in den Kreuzgang. Seit Oktober ist das Museum wegen der Bauarbeiten geschlossen. Der Leiter der Museen des Landkreises Stendal Frank Hoche und Amtsleiterin Ulrike Bergmann freuen sich, dass das Museum bald wieder öffnen und vor allem sicher und gut die vielen Besucher, die zur Buga erwartet werden, empfangen kann. Für die Mitarbeiter werden sich die Arbeitsbedingungen verbessern.

Am Donnerstag tagte turnusgemäß die Dombaukommission. Mit dabei der neue Generaldirektor der Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt Christian Philipsen. Privat hat ihn sein Weg schon öfter nach Havelberg geführt. Nun war er dienstlich hier. Seit anderthalb Monaten ist er im Amt und will so schnell wie möglich alle 18 Liegenschaften der Stiftung, die sich in 17 Orten befinden, kennenlernen.

Die Umbauarbeiten im Museum sind nur ein Bereich der Klosteranlage, in den die Stiftung vor der Buga investiert. Sie hat im Ostflügel alles für das Café vorbereitet, das dort zur Buga eröffnen wird. Für den Caterer werden drei Räume hergerichtet. Im Kreuzgarten wird es von Seiten des Zweckverbandes eine Ausstellung zum Thema Lebensweg geben. "Denkmalpflegerisch ist alles genehmigt", sagte Stiftungsmitarbeiter Ralf Lindemann.

Der Landkreis hat sich auch personell auf die Buga eingestellt. Dazu und was an Ausstellungen geplant ist, demnächst mehr.