Fischbeck l In der Fischbecker Fährstraße, schräg gegenüber der Feuerwehr, hatte einst das Wohnhaus von Roswitha und Horst Köppe gestanden. Es war eines der ersten, was am unglückseligen 10. Juni 2013 im Wasser der Elbe versank - bis zu anderthalb Meter tief.

Nach dem Rückzug der Wassermassen gähnten riesige Löcher in den Lehmwänden. Die Versicherung bestand anfangs lediglich auf einer Sanierung, nach einem langen Kampf konnte dann im August des Vorjahres endlich der Abriss erfolgen.

Vor vier Wochen begann der Bau des neuen Wohnhauses an fast derselben Stelle, das neue Zuhause der beiden Rentner wird knapp 90 Quadratmeter groß. Am Freitag war das Richtfest an dem Flachbau angesagt, Zimmermann Christoph Wagener sprach den Richtspruch und wünschte den Bauherren alles Gute für die Zukunft. Enkel Marcus Köppe versenkte den letzten Nagel im Gebälk.

Die Bauherren hoffen, dass sie noch im Sommer ins neue Haus einziehen können. Es ist der vierte Neubau, welcher in Fischbeck nach der Flut hochgezogen wird.