Havelberg l Das Panzerpionierbataillon 803 in Havelberg hat seit gestern einen neuen stellvertretenden Kommandeur: Im Rahmen eines Bataillonsantretens wurde Oberstleutnant Frank Wilhelmi vom Kommandeur Oberstleutnant Stefan Gruhn würdig aus diesem Dienstposten verabschiedet und Major Claudius Fritzsche als Nachfolger begrüßt.

Oberstleutnant Wilhelmi war seit dem 23. September 2013 der Stellvertreter des Bataillonskommandeurs. "In meiner Abwesenheit haben Sie die Geschicke des Bataillons gelenkt, dies - wie es sich für einen Stellvertreter gehört - immer in meinem Interesse", lobte Stefan Gruhn. Doch nicht nur das. "Als Kasernenkommandant konnten Sie Ihre bisherigen Erfahrungen aus den Vorverwendungen gewinnbringend einsetzen, hier konnte Ihnen keiner etwas vormachen. Immer mit dem Ziel, das Bestmögliche für das Bataillon und für die Liegenschaft zu erreichen."

Besondere Verdienste hatte sich Frank Wilhelmi zudem während eines sechsmonatigen Einsatzes in der zweiten Jahreshälfte 2014 als Seniormentor des Kommandeurs der ANA-Pionierschule in Afghanistan erworben.

Jetzt steht dem 45-Jährigen eine neue und nicht weniger herausfordernde Aufgabe bevor. Im Kommando Streitkräftebasis in Bonn wird er sich um die infrastrukturellen Bedürfnisse der Streitkräftebasis kümmern. Der große Vorteil des neuen Dienstpostens: Die Trennung von der Familie und der Heimat hat ein Ende. Nach fast zwei Jahren Wochenendbeziehung kann der Oberstleutnant seine Frau, seinen Sohn und seine Tochter wieder täglich nach Dienstschluss sehen.

Der neue stellvertretende Bataillonskommandeur, Major Claudius Fritzsche, war zuletzt Chef einer Luft-Lande-Pionierkompanie in Seedorf. Seinen neuen Chef, Oberstleutnant Stefan Gruhn, kennt er bereits aus einer früheren gemeinsamen Bundeswehrzeit. Aus diesem Grund zeigte sich der Havelberger Bataillonskommandeur auch zuversichtlich, dass es die richtige Wahl für den Stellvertreter-Posten war. "Ich bin mir sicher, dass Sie alle notwendigen Voraussetzungen und Erfahrungen für diesen Dienstposten mitbringen und somit das notwendige Rüstzeug, auch für einen späteren Kasernenkommandanten, besitzen."