Schollene (shn). Nachdem ein Traktor der Agrargenossenschaft Öl verloren hatte, bekamen die Schollener Kameraden dieser Tage die Möglichkeit, ihren Öltiger zum ersten Mal zum Einsatz zu bringen. Die Ölspur, die sich rund 500 Meter auf der Straße hinter Molkenberg entlangzog, konnte rasch beseitigt werden.

Einsatzleiter Jens Schulze sowie alle Kameraden, die mit im Einsatz waren, zeigten sich von der Handhabung des Öltigers begeistert. Das Gerät wurde im Jahr 2009 von der Feuerwehr Schollene angeschafft und ist bis dato noch nicht zum Einsatz gekommen, da die Zahl der Verkehrsunfälle stark abgenommen hat. Der Öltiger erleichtert den Kameraden das Tragen des schweren Bindemittels, was normalerweise per Hand oder Streuwagen aufgetragen wird. Mit dem Öltiger wird auch vermieden, dass die Kameraden mitten in einer Staubwolke stehen und den Staub einatmen.

Das Gerät wird vorn am Fahrzeug befestigt, befüllt und dann aus der Fahrerkabine gesteuert. Spurbreite und Streumenge können reguliert werden. Ein Kamerad muss nur noch vor dem Fahrzeug dem Fahrer Anweisung geben. Die anderen Kameraden fegen dann das Bindemittel auf der Ölspur ein.