Die Fischbecker Feuerwehr hatte im Vorjahr mit immerhin 21 Einsätzen die meisten in der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land zu verzeichnen. Schönhausen mit 13 und Schollene mit 12 Einsätzen folgen in der Statistik, die vom Ausschussvorsitzenden Sebastian Heinike kürzlich vorgestellt wurde.

Von Ingo Freihorst

Elbe-Havel-Land. Die Sandauer Aktiven fuhren demnach zehn Einsätze, Klietz hatte neun, Wust sieben und Kabelitz sechs. Kamern und Hohengöhren stehen mit je vier Einsätzen auf der Liste, Schönfeld hatte drei, Molkenberg und Neuermark-Lübars je zwei, Scharlibbe einen und Melkow gar keinen. Einsatzübungen gab es unter anderem in Schönhausen, Hohengöhren und Kamern.

Zum Ende Oktober des Vorjahres waren laut der Statistik von Verbandsgemeindewehrleiter Karl-Heinz Pick in den 16 Wehren der Verbandsgemeinde 348 Aktive registriert, darunter 68 Frauen. Stärkste Wehr ist mit 39 Aktiven die in Schollene, je 28 Aktive gibt es in Fischbeck, Wust und Kamern. 27 Aktive sind in Wulkau registriert, 26 in Scharlibbe und je 25 in Schönhausen und in Hohengöhren.

Gerade mal eine Gruppe voll bekommt Molkenberg mit nur acht Kameraden - wenn denn alle zum Einsatz kämen. Nicht viel besser sieht es mit nur 11 Aktiven in Sydow und mit 12 in Melkow aus. Je 13 Aktive gab es Ende Oktober in Neuermark-Lübars und in Kabelitz.

Doch nicht alle Wehren sind rund um die Uhr einsatzbereit: Von den Aktiven sind in der Arbeitszeit lediglich 101 vor Ort. Molkenberg, Melkow und Kabelitz könnten mangels Maschinisten gar nicht erst ausrücken. Personell eng wird es unter der Woche aber auch in Wust, Sydow, Kamern, Wulkau, Schönfeld und Hohengöhren, wo in der Arbeitszeit in der Regel nur vier bis fünf Aktive vor Ort sind.

Jugendwehren existieren in Schönhausen - diese ist mit 12 Mitgliedern auch am stärksten -, in Klietz, Sandau, Wulkau, Kamern, Schollene, Wust und Fischbeck. Nur noch 57 Kinder und Jugendliche sind hier registriert, Neulinge sind also stets willkommen.