Die Alte Burg in Apenburg ist jetzt nachts wieder von weitem zu sehen. Nach einer Beschwerde von Interessenvertreter Mark Wöllmann im Gemeinderat wurden die Lampen, die das historische Gebäude anstrahlen sollen, ausgewechselt. Zudem bewilligten die Gemeindevertreter außerplanmäßige Mittel für die Burgbeleuchtung.

Apenburg. Während viele Kirchen und Baudenkmäler der Region nachts in hellem Licht erstrahlen, war das bei dem Wahrzeichen Apenburgs, der Alten Burg, in den vergangenen Wochen ganz anders. Zwar leuchteten hier auch Lichter die historischen Mauern an, doch davon war von der Straße aus kaum etwas zu se- hen. Lediglich wer direkt vor die Burg fuhr, konnte erkennen, dass sie angestrahlt wurde. Offenbar war die Leistung der eingeschraubten Lampen zu schwach.

"Dafür hätte ich kein Geld ausgegeben", beschwerte sich Apenburgs Interessenvertreter Mark Wöllmann im Gemeinderat. Schließlich sei es Sinn und Zweck einer solchen Anstrahlung, Autofahrer schon von weitem auf das Bauwerk aufmerksam zu machen. Seine Forderung, die mangelhafte Beleuchtung zu verbessern, wurde nur wenige Tage später erfüllt.

Rat billigt Mehrausgabe

Jetzt ist die im 14. Jahrhundert von den Grafen von der Schulenburg errichtete Burg mit ihrem 30 Meter hohen Bergfried auch nachts in ihrer ganzen Schönheit zu sehen, vor allem wenn man von Beetzendorf aus nach Apenburg hineinfährt.

Auch die Finanzierung der Burgbeleuchtung ist gesichert. Während seiner letzten Sitzung im alten Jahr bewilligte der Apenburg-Winterfelder Gemeinderat außerplanmäßige Ausgaben für diese Haushaltsstelle. Ursprünglich war die Summe bereits im Etat enthalten, wurde dann jedoch im Zuge der Sparmaßnahmen wegen des teuren Kita-Neubaus zusammengekürzt. Nachdem die Kindertagesstätte in ihr neues Domizil neben der Grundschule gezogen war, konnten die Mittel für die Beleuchtung der Alten Burg wieder aufgestockt werden.